Kunz erfreut über persönlichen „Aufschwung Ost“

Sicher hat Kevin Kunz den Ball pariert. Der Schlussmann hat sich beim Chemnitzer FC als klare Nr. 1 etabliert.
Sicher hat Kevin Kunz den Ball pariert. Der Schlussmann hat sich beim Chemnitzer FC als klare Nr. 1 etabliert.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Es gibt nicht viele Spieler beim CFC, die die Hinrunde als „erfolgreich“ verbuchen können. Torhüter Kevin Kunz erlebte nach dem Wechsel von der SGS Großaspach zu den Himmelblauen allerdings seinen ganz persönlichen „Aufschwung Ost“.

In der Saisonvorbereitung gewann er das Duell mit dem zweiten neuen Keeper Daniel Batz, der vom SC Freiburg gekommen war. In den Punktspielen rechtfertigte Kunz das in ihn gesetzte Vertrauen mit stabilen Leistungen. Der 1,90 Meter große Keeper ist zu Recht die neue Nummer 1! Das war er zuvor in Großaspach nicht mehr.

„Eine gewisse Grundnervosität und Anspannung habe ich vor jedem Spiel trotzdem. Und das wird sich sicher auch nicht ändern“, verrät der 23-Jährige: „Das sehe ich aber durchaus positiv. Denn dadurch kann ich mich noch mehr auf meine Aufgaben konzentrieren.“ Mit seinem direkten Konkurrenten Batz verbindet ihn ein Verhältnis gegenseitiger Achtung.

„Wir respektieren uns und wollen uns tagtäglich im Training immer zu Höchstleistungen treiben“, betont Kunz. Die Feiertage verbrachte er bei den Eltern in Stuttgart, seinen Hauptwohnsitz hat er aber längst nach Chemnitz verlegt. „Ich fühle mich in der Stadt sehr wohl“, erklärt Kunz, der in 19 der 21 Drittliga-Partien zwischen den Pfosten stand. Nur nach seinem Platzverweis beim 0:1 in Dresden musste er zweimal pausieren. Mit dem CFC will er im neuen Jahr nicht im Mittelfeld der 3. Liga versinken.

„Wir haben unsere Punkte zwar gesammelt, es in der Vorrunde aber nicht geschafft, konstant erfolgreich zu spielen“, wertet Kunz: „Wir konnten nach einem Sieg nie weitere Dreier nachlegen. Es gab immer nur Mini-Serien mit Sieg und Unentschieden, und dann haben wir wieder verloren.“

Der Schlussmann ist optimistisch, dass es in den verbleibenden 17 Punktspielen für den CFC besser laufen wird: „Wir wissen, was in uns steckt. Außerdem gibt es in der Winterpause sicher ein paar personelle Korrekturen. Der Verein hat im Vorjahr eine bombastische Rückrunde gespielt. Warum sollte uns das nicht noch einmal gelingen?“

Foto: Frank Kruczynski


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