Folgt Cappek dem Lockruf von Götz?

Am 17. Oktober beim 0:0 in Mainz stand Christian Cappek - hier im „Bodenkampf“ mit Daniel Bohl (l.) - das letzte Mal auf dem Platz.
Am 17. Oktober beim 0:0 in Mainz stand Christian Cappek - hier im „Bodenkampf“ mit Daniel Bohl (l.) - das letzte Mal auf dem Platz.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Krempelt der CFC in der Winterpause die Offensive um? Vieles deutet darauf hin. „Es wird Korrekturen geben“, hatte Vereinspräsident Dr. Mathias Hänel (51) auf der Mitgliederversammlung angekündigt.

Der Abgang des früheren Bundesliga-Stars Martin Fenin (28) scheint beschlossene Sache. Offiziell verkündet hat der Verein die Vertragsauflösung mit dem Tschechen noch nicht. CFC-Sportdirektor Stephan Beutel (49) vielsagend: „Beide Seiten sind nicht zufrieden mit der Situation. Es laufen Gespräche.“

Fenin wurde mit großen Hoffnungen verpflichtet. Zum Auftakt (0:0 in Aalen) tauchte er in der Startelf auf. Anschließend reichte es nur noch zu einem 16-minütigen Kurzeinsatz beim 0:1 gegen Münster. Zuletzt stand er trotz des himmelblauen Personal-Notstands nicht mal mehr im Kader.

Auch Christian Cappek (25), der in der Vorsaison für den Regionalligisten Offenbach 15 Tore erzielte, könnte gehen. Die MOPO erfuhr aus Beraterkreisen: Cappek liegt ein Angebot vom ambitionierten Regionalligisten 1. FC Saarbrücken vor. FCS-Trainer Falko Götz (53) will in der Winterpause seine Offensive verstärken. Beutel dementiert: „Wer diesen Wechsel vermeldet, wird eine böse Überraschung erleben.“

Cappek (11 Einsätze/0 Tore) ist seit Wochen nicht einsatzfähig. Seit dem 14. Spieltag fehlt er wegen einer Sprunggelenksverletzung (Riss des Deltabandes). Derzeit ist er in München, rackert in der Reha für sein Comeback.

Gegenüber der MOPO hatte Cappek nach seiner Verletzung angekündigt: „Ich traue mir die 3. Liga zu, will mich beim CFC durchsetzen.“ Steht er noch zu seinem Wort?

Foto: Picture Point/Petzsche


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