CFC-Grote nach der Münster-Pleite: "Ruhe bewahren, weiter hart arbeiten!"

Nach dem 0:1 in
Münster musste
auch der enttäuschte
Maurice Trapp tief durchatmen.
Nach dem 0:1 in Münster musste auch der enttäuschte Maurice Trapp tief durchatmen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Münster - Die Rückkehr ins Münsterland, wo Dennis Grote mit seiner Familie auch heute noch wohnt, hatte sich der CFC-Routinier anders vorgestellt.

„Wir schaffen es leider nicht, solche dreckigen Spiele nicht zu verlieren. Wir müssen daran arbeiten, dass wir solche Partien mal wieder ohne Gegentor überstehen“, ärgerte sich der 31-Jährige über das 0:1 beim SC Preußen Münster.

Das Tor des Freitagabends fiel vier Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Sonntagsschuss von Simon Scherder. Mit ihm stand Grote vor vier Jahren noch in einer Elf. Zwischen 2012 und 2014 erzielte er in 82 Drittligaspielen zwölf Tore für Münster, bereitete 27 Treffer vor.

„Vielleicht kann man diesen Ball woanders hin und nicht in die Mitte klären. Simon kommt mit zehn Meter Anlauf in den Ball rein. Ich berühre die Kugel leicht, Manu Mbende ebenfalls. Mit etwas Glück können wir den Ball blocken. Aber leider hatten wir dieses Glück nicht“, analysierte Grote.

0:3 gegen Würzburg, 0:1 in Münster - der CFC steht nur noch dank des besseren Torverhältnisses über dem Strich. „Es bleibt unruhig, das ist es ja schon eine ganze Weile. Wir tun natürlich gut daran, innerhalb der Mannschaft die Ruhe zu bewahren und weiter hart zu arbeiten“, sagte Grote: „Wir waren schon einmal in dieser Situation und haben uns dort unten heraus gekämpft. Das traue ich uns erneut zu“, blickte der Kapitän positiv nach vorn.

Am Sonnabend steigt in der „community4you“-Arena der Ostklassiker gegen den 1. FC Magdeburg. Grote: „Wahrscheinlich wird von uns nicht so viel erwartet wie in den letzten beiden Partien. Wir müssen defensiv sicher stehen und nach vorn deutlich mehr Durchschlagskraft entwickeln als in den letzten Wochen.“

Dennis Grote
(l.) spielte
den Ball
vorm Münsteraner
Lennart
Stoll.
Dennis Grote (l.) spielte den Ball vorm Münsteraner Lennart Stoll.  © Picture Point/Gabor Krieg

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