2:2 beim CFC! Dynamo kann Auswärtsfluch nicht besiegen

Aias Aosman (r.) brachte Dynamo früh in Führung.
Aias Aosman (r.) brachte Dynamo früh in Führung.

Von Thomas Schmidt

Chemnitz - Das Sachsenderby hat gehalten, was es versprochen hatte: Spannung, Stimmung, Kampf und vor allem Tore. Der CFC und Dynamo Dresden trennten sich vor 10.644 Zuschauern 2:2 (1:2).

David empfing Goliath und für den Gastgeber gab’s schon vorm Anpfiff gegen den Spitzenreiter eine Hiobsbotschaft: Torjäger Anton Fink meldete sich mit Grippe ab. Dafür stand mit Tom Baumgart (18) ein A-Junior in der Anfangs-Elf.

Bei den Schwarz-Gelben gab’s den angekündigten Rücktausch im Sturm: Pascal Testroet kehrte zurück, Stefan Kutschke, gegen Bremen II. noch Matchwinner, musste zurück auf die Bank. „U 20“-Nationalspieler Marvin Stefaniak war trotz Achillessehnen-Beschwerden dabei.

Und Dynamos Vorbereiter vom Dienst war maßgeblich an der frühen Gäste-Führung beteiligt. Nach einer CFC-Ecke startete Aias Aosman einen Konter und bediente Stefaniak im Mittelkreis. Der spielte ihn zurück in die Gasse auf Aosman, der aus 14 Metern früh das 0:1 erzielte (6.).

Auf der anderen Seite traf Michael Hefele (am Boden) unfreiwillig zum 1:1.
Auf der anderen Seite traf Michael Hefele (am Boden) unfreiwillig zum 1:1.

Die Himmelblauen zeigten sich nicht geschockt. In eine Flanke von Philip Türpitz spritzte Dynamo-Kapitän Michael Hefele, der aus fünf Metern unfreiwillig zum 1:1 traf (14.).

Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das die Gäste kontrollierten, aber der CFC nicht ungefährlich blieb und auf Konter lauerte. So prüfte Jamil Dem in der 34. Minute Dynamo-Keeper Janis Blaswich aus 22 Metern.

180 Sekunden später klingelte es jedoch auf der anderen Seite: Niklas Kreuzer brachte den Ball von der rechten Seitenlinie vor den Kasten der Gastgeber, wo Testroet hochstieg und das 1:2 köpfte.

Nach der Pause verflachte die Partie, weil die Dresdner das Ergebnis verwalten wollten und den Gastgebern lange Zeit Mittel und Ideen fehlten. Erst in der Schlussphase wurde es noch mal lebhafter. In der 70. Minute rettete CFC-Vertediger Alexander Bittroff nach einem Stefaniak-Freistoß auf der Linie.

Sieben Minuten vor Schluss verhinderte CFC-Keeper Marius Gersbeck gegen den frei durchgelaufenen Aosman das 1:3. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite: Tim Danneberg setzte aus dem Gewühl heraus den 2:2-Schlusspunkt (85.). Dynamo wartet jetzt seit dem 24. Oktober 2015 (2:1 in Kiel) auf einen Auswärtssieg ...

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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