RB Leipzig hält gegen Monaco mit und punktet zum Champions-League-Auftakt

Hört, hört! RB Leipzig erkämpft sich gegen die AS Monaco ein 1:1-Unentschieden!
Hört, hört! RB Leipzig erkämpft sich gegen die AS Monaco ein 1:1-Unentschieden!  © DPA

Leipzig - RB Leipzig punktet beim Champions-League-Debüt! Zwar reichte es am Ende "nur" zu einem 1:1 (1:1) gegen die AS Monaco. Der Auftritt zeigte aber: Die Roten Bullen können mit den Großen in Europa mithalten.

Ohne den verletzten Keita, dafür mit Startelf-Rückkehrer Forsberg startete RB vor 40.068 Zuschauern in die "Bonus"-Veranstaltung Champions League.

Da das Spiel in den ersten 45 Minuten komplett ausgeglichen war, wunderte es auch nicht, dass nach Forsbergs Tor aus dem Nichts (33. Minute) postwendend der Ausgleich durch Monacos Tielemans (34.) fiel.

Die Partie spielte sich zum Großteil im Mittelfeld ab, Chancen am Fließband gab es nicht. In der zweiten Halbzeit versuchten beide Mannschaften, keine Fehler zu machen.

Die Innenverteidigung Orban/Upamecano zeigte eine Top-Leistung und verhinderten die ein oder andere gute Möglichkeit für den letztjährigen Halbfinalisten.

Mit dem Punkt beim Champions-League-Debüt können die Roten Bullen sicher gut leben!

Emil Forsberg drehte nach seinem Tor zum 1:0 zum Jubel ab. Es war Leipzigs erstes Tor der Champions-League-Geschichte.
Emil Forsberg drehte nach seinem Tor zum 1:0 zum Jubel ab. Es war Leipzigs erstes Tor der Champions-League-Geschichte.  © Eibner-Pressefoto

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl schickte seine Jungs ohne große Überraschung aufs Feld. Für den verletzten Keita rückte Ilsanker ins Mittelfeld. Forsberg kam zu seinem ersten Startelfeinsatz in dieser Saison, neben Werner begann zudem Poulsen, der seinen Vertrag am Morgen bis 2021 verlängert hatte.

Im Kasten der Monegassen stand der Ex-Wolfsburger Diego Benaglio. Seinen Superstar Mbappé musste die ASM kurz vor Transferende noch an Konkurrent Paris abgeben.

Beide Teams gestalteten die Anfangsphase abwechslungsreich und ausgeglichen. Die erste dicke Chance gehörte nach 24 Minuten den Sachsen: Poulsen verlängerte eine Forsberg-Ecke per Kopf, am langen Pfosten verpasste Werner um Haaresbreite die Führung.

Neun Minuten später war der Bann gebrochen: Halstenberg ballerte den Ball einfach nach vorn, Forsberg war plötzlich frei durch, lief auf Torhüter Benaglio zu und blieb eiskalt - 1:0 aus dem Nichts.

Doch die Führung hielt nur eine Minute. Diakhaby legte eine Flanke von rechts nach innen, dort stand Tielemans goldrichtig, köpfte erst Gulacsi an, traf dann aber im Nachschuss. Werner verpasste in der 44. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Klostermann die erneute Führung. Somit ging es mit 1:1 in die Kabinen.

RB hielt gegen den Vorjahres-Halbfinalisten AS Monaco um Joao Moutinho (r.) stark mit, erkämpfte sich ein 1:1 zum Auftakt.
RB hielt gegen den Vorjahres-Halbfinalisten AS Monaco um Joao Moutinho (r.) stark mit, erkämpfte sich ein 1:1 zum Auftakt.  © DPA

Unverändert kamen beide Teams aus den Kabinen und RB blieb offensiv weiter mutig: Werner verzog nach 51 Minuten einen Schuss, der Ball flog an Benaglios Gehäuse vorbei.

Emil Forsberg, der trotz seines Treffers insgesamt des öfteren unsicher wirkte, wurde nach 62 Minuten vom Feld genommen. Der erfahrenste internationale Spieler in Leipzigs Reihen, Kevin Kampl, kam rein.

Es entwickelte sich ein Spiel, das sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Zehn Minuten vor dem Ende brachte Hasenhüttl mit Augustin für Poulsen noch einmal frischen Wind in die Offensive. Der schnelle Angreifer konnte jedoch gegen die Monegassen nicht mehr ausrichten.

Einen Sieger gab es am Ende nicht, leistungsgerecht trennen sich beide Teams 1:1-Unentschieden.

Parallel verlor der FC Porto in der Leipzig-Gruppe mit 1:3 gegen Besiktas Istanbul.

Schon am Samstag gehts für die Roten Bullen im Bundesliga-Alltag weiter. Dann ist Borussia Mönchengladbach zu Gast. Anstoß ist 18.30 Uhr.


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