Wegen Türkei-Krise: Wie gefährlich ist die Reise für RB nach Istanbul?

RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff ist bereits mit den Behörden in Austausch. (Archivbild)
RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff ist bereits mit den Behörden in Austausch. (Archivbild)  © DPA

Leipzig - RB Leipzig tritt ungeachtet der politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei mit einem sicheren Gefühl die Reise zum Champions-League-Spiel bei Beşiktaş Istanbul an.

"Wir sind natürlich mit den Behörden in einem sehr engen Austausch", versicherte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff. Mit dem Generalkonsulat steht der Verein demnach in täglichem Kontakt.

Der Fußball-Bundesligist fliegt an diesem Montagvormittag vom Flughafen Leipzig/Halle aus mit einer Chartermaschine nach Istanbul. Auch für die rund 250 Fans, die am Dienstag nachreisen, seien alle Maßnahmen zusammen mit den Behörden ergriffen worden, die der Verein habe einleiten können. "So, dass wir mit einem guten und sicheren Gefühl nach Istanbul reisen", sagte Mintzlaff.

Sportlich rechnet er sich für den Champions-League-Debütanten auch beim türkischen Meister aus. "Wir fahren auch nach Istanbul und wollen da etwas mitnehmen", betonte er.

Die Mannschaft muss sich allerdings auf eine heiße Atmosphäre einstellen. "Ich war schon ein paar Mal in dem Stadion", es sei ein "Hexenkessel", sagte Mintzlaff: "Das ist nicht ohne, da erwartet uns eine heftige Stimmung."

Die Mannschaft aus Istanbul, die am Wochenende das Derby bei Fenerbahce 1:2 verloren hatte, sei nicht einfach. "Das ist ein harter Brocken." Dank eines 3:1-Siegs zum Champions-League-Auftakt beim FC Porto führt Beşiktaş die Gruppe G auch an.

RB hatte sich im ersten Spiel der europäischen Meisterklasse in der Vereinsgeschichte von der AS Monaco vor heimischer Kulisse 1:1 getrennt.


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