Die Gewinner und Verlierer des Jahres beim CFC

Chemnitz - Das Jahr 2016 liegt in den allerletzten Zügen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie überall im Sport gab es auch beim CFC in den vergangenen zwölf Monaten Gewinner und Verlierer. Hier sind sie:

Gewinner

Anton Fink

Anton Fink jubelt.
Anton Fink jubelt.  © Picture Point

Der Torjäger war erneut die Lebensversicherung des CFC. In der aktuellen Serie hat Fink elf Tore in 18 Spielen erzielt - persönlicher Hinrunden-Rekord! In der Rückrunde der vergangenen Saison schoss er fünf Tore. Inzwischen steht der Top-Stürmer der 3. Liga bei 112 Toren. 85 erzielte der 29-Jährige im Dress des CFC, weitere 42 Treffer bereitete er vor.

Kevin Kunz

Kevin Kunz hat sich sukzessive weiterentwickelt.
Kevin Kunz hat sich sukzessive weiterentwickelt.  © Picture Point

Für den Torhüter begann das Jahr denkbar ungünstig. In der Winterpause holte der Verein Marius Gersbeck von Hertha II. Trainer Karsten Heine erhob den Berliner zur neuen Nummer 1! Das änderte sich mit dem Amtsantritt von Sven Köhler. Seit der beim CFC das Sagen hat, steht Kunz wieder zwischen den Pfosten. Der Keeper zahlte das Vertrauen mit konstant guten Leistungen zurück. Der 24-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ist bei einigen Zweitligisten im Gespräch.

Sven Köhler

Sven Köhler gibt beim CFC die Richtung vor.
Sven Köhler gibt beim CFC die Richtung vor.  © Picture Point

Anfang März löste der 50-Jährige Karsten Heine als CFC-Trainer ab. Nach einem holprigen Start kam am 20. März mit dem 2:0 in Erfurt die Wende. Bis Saisonende folgten weitere sieben Siege. In der neuen Saison führte Köhler sein Team auf Platz fünf - das ist im sechsten Drittligajahr die beste Hinrunden-Platzierung der Chemnitzer. In 30 Spielen unter Köhler feierte der CFC 16 Siege, nur achtmal unterlagen die Himmelblauen.

Verlierer

Karsten Heine

Karsten Heine wurde als Trainer im März entlassen.
Karsten Heine wurde als Trainer im März entlassen.

Matthias Hänel

Die Amtszeit von Matthias Hänel endet 2017.
Die Amtszeit von Matthias Hänel endet 2017.  © Picture Point

Er übernahm 2006 in schwierigen Zeiten das Präsidentenamt. Der CFC spielte damals in der Oberliga, hatte einen hohen Schuldenstand. Hänel führte den Verein in ruhiges Fahrwasser. 2011 kehrte der CFC in den Profifußball zurück. Anfang Oktober verkündete Hänel in einem Interview vollmundig: "Meine Mission ist noch nicht erfüllt!"

Sieben Wochen später der Paukenschlag: Hänel gibt bekannt, dass der CFC mit über zwei Millionen Euro in der Kreide steht. Insolvenz doht! Das Schlimmste konnte dank der Stadt Chemnitz abgewendet werden. Den erhofften Zweitliga-Aufstieg wird Hänel nicht mehr als Präsident erleben. Am 16. Januar endet seine Amtszeit.

Tom Baumgart

Tom Baumgart begann stark, ließ dann aber auch stark nach.
Tom Baumgart begann stark, ließ dann aber auch stark nach.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Das Talent stieg in der Rückrunde auf wie Phönix aus der Asche. Im Sachsenderby gegen Dresden (2:2) schickte Trainer Heine den A-Jugendlichen erstmals in der 3. Liga auf den Platz. Baumgart überzeugte und wurde fester Teil des Profiteams, stand weitere vier Mal in der Startelf, verbuchte insgesamt 13 Drittligaeinsätze (1 Tor). In der aktuellen Saison läuft es deutlich schlechter für den 19-jährigen Offensivspieler. Nur sechsmal stand er auf dem Rasen, nie von Beginn an.


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