Auf dieses Zweikampf-Monster setzt der CFC im Aufstiegskampf





Mit diesem Kopfballtor brachte Jamil Dem (re.) den CFC am 20. März in Erfurt in Führung. Mit 
ihm jubelte Marc Endres (M.). Am Ende siegten die Chemnitzer 2:0.
Mit diesem Kopfballtor brachte Jamil Dem (re.) den CFC am 20. März in Erfurt in Führung. Mit ihm jubelte Marc Endres (M.). Am Ende siegten die Chemnitzer 2:0.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Chemnitz - Die lange Leidenszeit hatte gegen Kiel (2:2) ein Ende. Nach einer Stunde Spielzeit betrat CFC-Mittelfeldspieler Jamil Dem erstmals wieder den Drittliga-Rasen.

Mit einem Sieg wurde das Comeback nicht gekrönt. "Wenn du zwei Mal führst und trotzdem keinen Dreier holt, ist das bitter", ärgerte sich der 23-Jährige.

Bitter waren für den gebürtigen Berliner auch die vergangenen Monate. Immer wieder wurde Dem durch Verletzungen zurückgeworfen. Zuletzt setzte ihn eine Zerrung im Oberschenkelbeuger außer Gefecht. Dem: "Die Regeneration hat leider etwas länger gedauert als gewünscht."

Mitte der vergangenen Woche kehrte er ins Mannschaftstraining zurück. "Muskulär war alles wieder in Ordnung. Ich habe mich gut gefühlt und für Kiel sofort wieder fit gemeldet."

Die Leidenszeit von Jamil Dem (links) könnte endlich ein Ende haben.
Die Leidenszeit von Jamil Dem (links) könnte endlich ein Ende haben.

Sehr zur Freude von Trainer Sven Köhler, der seit dem 4:1-Heimsieg gegen Mainz II. am 16. Oktober auf den zweikampfstarken Mann verzichten musste.

Doch der Trainer warnt nach der schnellen Dem-Rückkehr vor übertriebenen Erwartungen. "Von Null auf 100 - das können wir nicht erwarten. Jamil war über vier Wochen raus. Er wird eine gewisse Zeit brauchen", meinte Köhler: "Er ist ein fleißiger Spieler, der uns hilft, wenn er fit ist."

Ob Dem am Sonnabend in Erfurt erstmals wieder in die Startelf steht, ließ Köhler offen. "Wir müssen abwarten, in welche Verfassung er kommt." Einen Versuch wäre es wert. Beim letzten Auftritt in der thüringischen Landeshauptstadt avancierte Dem zum besten Mann auf dem Platz. Beim 2:0-Auswärtssieg köpfte er die Himmelblauen in Führung.

"In dieser engen Liga kann es schnell nach oben oder nach unten gehen. Deshalb wollen wir in Erfurt weitere Punkte holen", betonte Dem.


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