"Der Trainer war die ärmste Sau": Wutrede von CFC-Keeper Kunz

Vier Gegentore musste der CFC in Unterhaching schlucken. Hier das zweite - ein Eigentor von Tom Scheffel.
Vier Gegentore musste der CFC in Unterhaching schlucken. Hier das zweite - ein Eigentor von Tom Scheffel.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Chemnitz - Außer ein paar heftigen Watsch’n gab es für den CFC in Unterhaching nix zu holen! Viermal knallte es kräftig im Gebälk und nicht nur der neutrale Betrachter fragte sich nach der laschen Vorstellung bei der 2:4-Auswärtspleite: "Ja seid’s ihr deppert?"

"Wir haben uns desolat präsentiert, sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben uns vorführen lassen. Das geht nicht. Ich bin sprachlos, aufgrund der Leistung die wir an den Tag gelegt haben", fasste Kevin Kunz den teilweise stümperhaften Auftritt der Himmelblauen zusammen.

"Die Elf, die auf dem Platz stand, hat vor allem in der ersten Halbzeit keinen guten Fußball gespielt", schwoll dem CFC-Keeper gehörig der Kamm.

Einzig und allein der mangelnden Chancenverwertung und teilweiser Überheblichkeit der Hachinger Offensivspieler war es zu verdanken, dass das Spiel "nur" 2:4 und nicht 2:9 verloren ging.

CFC-Keeper Kevin Kunz klatschte mit Horst Steffen ab und nahm den Trainer nachher in Schutz.
CFC-Keeper Kevin Kunz klatschte mit Horst Steffen ab und nahm den Trainer nachher in Schutz.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Oftmals wollten die Oberbayern den Ball förmlich ins Netz tragen, während die Chemnitzer Defensive nur Spalier stand.

"Wir sind auf dem Platz herumgetorkelt und haben zu viele Räume angeboten. Da wir auch nicht in die Zweikämpfe kamen, haben wir es zugelassen, dass Unterhaching die Bälle verteilen konnte, wie sie wollten", wurde Kunz von den eigenen Vorderleuten häufig im Stich gelassen.

Auf die Frage, ob die vielen Freiräume der taktischen Ausrichtung geschuldet waren, fand der 25-Jährige eine klare Antwort:

"Wenn wir nicht laufen oder es schaffen in die Zweikämpfe zu kommen, ist die Taktik egal. An dem Spiel hat man deutlich gesehen, dass es an unserer Leistung lag. Der Trainer war die ärmste Sau."


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