Wird Rechtsfuß Tom Scheffel beim CFC zur Dauerlösung auf Linksaußen?

Tom Scheffel (l., gegen Würzburgs Dennis Mast) als Linksverteidiger - auch am Freitagabend in Münster wieder?
Tom Scheffel (l., gegen Würzburgs Dennis Mast) als Linksverteidiger - auch am Freitagabend in Münster wieder?

Chemnitz - Einen Versuch war es wert, aber ist Rechtsverteidiger Tom Scheffel eine Dauerlösung für die linke Abwehrseite?

Die Antwort wird CFC-Trainer Horst Steffen am Freitagabend in Münster geben, wenn er seine Startelf für das Kellerduell präsentiert.

Beim 0:3 gegen Würzburg (TAG24 berichtete) erlebte Rechtsfuß Scheffel seine Premiere als Linksverteidiger. "Die anderen Varianten auf dieser Position mit Jan Koch und Marcus Mlynikowski haben mich nicht zufrieden gestellt. Insofern war es die Idee, Tom dort spielen zu lassen, der vielleicht auch etwas mehr Temperament aufs Spielfeld bringt", begründete Steffen und ergänzte: "Tom war dran, er konnte sich über das Training anbieten. Er hat die linke Seite einigermaßen zubekommen, nach vorn kam von ihm zu wenig."

Während die Hereinnahme von Scheffel einigermaßen aufging, lag Steffen bei einem anderen Wechselspiel kräftig daneben. Nach der Verletzung von Abwehrchef Marc Endres brachte er zur Pause mit Janik Bachmann zwar einen gelernten Innenverteidiger. Doch Steffen beorderte den Drittliganeuling ins zentrale Mittelfeld und zog Julius Reinhardt in die Abwehr zurück.

Das ging in die Hose! Bachmann leitete mit seinem Ballverlust am gegnerischen Strafraum das 0:1 ein und verursachte vor dem 0:2 den Freistoß. Bei dessen Ausführung pennte wiederum Reinhardt, Sebastian Schuppan konnte ungehindert einköpfen. Zwei Patzer, zwei Gegentore - innerhalb von fünf Minuten war die achte Saison-Niederlage besiegelt.


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