Präsident Hänel fordert Punkte!

Sah nicht gerade glücklich aus: CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel.
Sah nicht gerade glücklich aus: CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel (51) hatte die weite Reise nach Osnabrück auf sich genommen. Das Daumendrücken im Stadion an der Bremer Brücke half nichts. Die Chemnitzer kassierten ihre siebente Saison-Niederlage.

„Die war unnötig“, befand Hänel: „Unser Spiel sah phasenweise nicht schlecht aus. Aber im Fußball zählen Tore und Punkte.“ Und da stand nach 90 Minuten zweimal die Null.

Dass es nach dem kampfbetonten Spiel viel Lob vom VfL-Trainer Joe Enochs (44) gab („Chemnitz ist eine sehr gute Truppe“), konnte die Miene des Vereinschefs nicht erhellen.

„Dafür können wir uns nichts kaufen. Die Tabelle zeichnet ein anderes Bild.“

Dort steht der CFC einen Spieltag vor Ende der Hinrunde mit 23 Punkten auf Rang 10. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist auf fünf Zähler zusammengeschmolzen.

Ein Sieg gegen das Schlusslicht Stuttgarter Kickers am Sonnabend ist Pflicht. „Dieses Heimspiel müssen wir gewinnen, keine Frage“, betonte Hänel. Danach kommt der VfR Aalen ins Stadion an der Gellertstraße.

Das letzte Spiel des Jahres bestreiten die Himmelblauen bei Hansa Rostock.

„Wir müssen diese drei Spiele nutzen, um ordentlich zu punkten, damit wir in der Winterpause in Ruhe arbeiten können“, erklärte Hänel.

Von den oberen Tabellenregionen spricht beim CFC keiner mehr.

Fotos: Härtelpress/Harry Härtel, Picture Point/Sven Sonntag


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