CFC-Coach trotz Nullnummer zufrieden mit der Mannschaft

CFC-Co-Trainer Sreto Ristic (M.) versuchte Daniel Frahn zu trösten- gelang offenbar nur bedingt.
CFC-Co-Trainer Sreto Ristic (M.) versuchte Daniel Frahn zu trösten- gelang offenbar nur bedingt.  © picture point/Sven Sonntag

Chemnitz - Deutlich besser, aber nicht gut genug! Der CFC verpasste trotz guter Tormöglichkeiten den zweiten Sieg in dieser Saison. Nach dem 0:0 gegen Zweitligaabsteiger Karlsruhe liegt die Mannschaft von Trainer Horst Steffen nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

Der Schuldige war am Sonnabend schnell gefunden. Daniel Frahn versemmelte in der 57. Minute einen Foulelfmeter. KSC-Torhüter Benjamin Uphoff ahnte die richtige Ecke. Die hatte ihm Sekunden zuvor Ex-CFC-Torjäger Anton Fink ins Ohr geflüstert. (TAG24 berichtete) Allerdings war der Ball auch extrem schwach geschossen.

„Das war ein Schritt nach vorn. Wir hatten das Spiel im Griff, hätten drei Punkte verdient gehabt“, meinte Frahn: „Wir haben deutlich besser verteidigt als zuletzt, dem KSC kaum Torchancen gestattet. Ich muss den Elfmeter einfach sicherer aufs Tor bringen, dann gewinnen wir.“

Trainer Steffen setzte auf geballte Offensive. Frahn und Myroslav Slavov beorderte er ins Angriffszentrum. Auf den Außenbahnen bot er mit dem sehr agilen Björn Kluft und Florian Hansch (erwischte einen eher schwachen Tag) zwei weitere nominelle Stürmer auf.

Anton Fink schirmt den Ball ab. Der Ex-CFC-Torjäger erfreute sich bei seiner Rückkehr einer stetigen Bewachung - wie hier durch Marcus Mlynikowski.
Anton Fink schirmt den Ball ab. Der Ex-CFC-Torjäger erfreute sich bei seiner Rückkehr einer stetigen Bewachung - wie hier durch Marcus Mlynikowski.

Die Viererabwehrreihe beschränkte sich weitgehend auf das Verteidigen. Die gefürchteten Grundliniendurchbrüche von Marcus Mlynikowski (links) und Fabio Leutenecker (rechts) sahen die 7013 Zuschauer eher selten. Beide waren dieses Mal als klassische Außenverteidiger aufgeboten.

„Wir wollten den Sieg, wir wollten Geschwindigkeit und Trickreichtum über die Außenbahnen - das war die Idee, und das hat recht ordentlich funktioniert“, analysierte Steffen. Der Fußball-Lehrer war zufrieden, weil „die Mannschaft über weite Strecken das gezeigt hat, was sie kann. Viel mehr ist nicht möglich.“

Bleibt die Frage, ob Frahn beim nächsten Strafstoß wieder an den Elfmeterpunkt treten wird. „Wenn der Trainer es nicht anders festlegt, nehme ich mir den Ball und schieße ihn rein. Dann ist ja auch der Fink nicht mehr da, der zum Torwart rennt und ihm was ins Ohr flüstert“, erklärte der Torjäger.


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