Tim Danneberg rettet dem Chemnitzer FC schon wieder einen Punkt

Tim Danneberg (l.) lässt sich von Stefano Cincotta zu seinem Ausgleichstor zum 2:2 feiern.
Tim Danneberg (l.) lässt sich von Stefano Cincotta zu seinem Ausgleichstor zum 2:2 feiern.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat Mittelfeldspieler Tim Danneberg (29) getroffen. Wie beim 1:1 in Wiesbaden rettete er auch beim 2:2 gegen Dresden am Sonnabend seiner Mannschaft einen Punkt.

MOPO24 fragte beim neuen Torjäger der Himmelblauen nach.

MOPO24: Der erhoffte Heimsieg ist es nicht geworden. Können Sie mit dem Punkt leben?

Danneberg: "Wenn man so spät den Ausgleich erzielt, ist es natürlich ein gutes Gefühl. Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel, konnten die Dresdner unter Druck setzen, ließen hinten wenig zu - deshalb haben wir uns dieses 2:2 auch redlich verdient."

MOPO24: Der CFC bleibt im neuen Jahr weiter ohne Sieg - ein Wermutstropfen?

Danneberg: "Das würde ich nicht sagen. Ich sehe uns auf einem guten Weg. Diese Leidenschaft und Emotionen wie in den vergangenen drei Spielen muss einfach unsere Basis sein - dann klappt es auch bald wieder mit drei Punkten."

Tim Danneberg rettete den Himmelblauen in der 85. Minute einen Punkt.
Tim Danneberg rettete den Himmelblauen in der 85. Minute einen Punkt.

MOPO24: Das 1:0 der Dresdner fiel nach einem eigenen Eckball. Vermeidbar?

Danneberg: "Dieser Rückstand war ärgerlich. Wir waren vom Anpfiff weg extrem gut im Spiel. Dann fangen die Dresdner den Ball am kurzen Pfosten ab und sie spielen den Konter richtig stark aus - das muss man auch mal anerkennen. Aber wie unbeeindruckt unsere Mannschaft nach beiden Rückständen weitergearbeitet hat und zurückgekommen ist - davor ziehe ich den Hut. Ich bin absolut zufrieden."

MOPO24: Sie sind die neue "Allzweckwaffe" des CFC. In der zweiten Halbzeit rückten Sie für den verletzten Ronny König in den Angriff …

Danneberg: "Es war ja nicht das erste Mal, dass ich ganz vorn gespielt habe. Ich habe in der Halbzeitpause kurz mit dem Trainer gesprochen, weil Ronny ganz unglücklich umgeknickt war und es für ihn nicht mehr weiterging. Für mich ist das überhaupt kein Thema. Ich stelle mich da voll und ganz in den Dienst der Mannschaft."

MOPO24: Das 2:2 erzielten Sie dann ja auch ganz im Stile eines Torjägers …

Danneberg: "Das Wort will ich noch nicht in den Mund nehmen. Der Ball lag plötzlich vor meinen Füßen, irgendwie habe ich ihn dann über die Linie gedrückt. Ein Kullertor, ein Gammeltor - egal. Ich stand genau richtig, und wir haben uns wenigstens mit einem Punkt belohnt."

Fotos: Picture Point/K. Kummer (2)


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