Bergner über CFC-Neuzugang Aloi: Eine "Mentalitäts-Granate"

Chemnitz - Junge, erfolgshungrige Spieler wollte der CFC für den Neuanfang in der Regionalliga verpflichten. In dieser Woche gab der Drittliga-Absteiger die ersten Neuzugänge bekannt. Darunter befand sich mit Santiago Aloi ein 31 Jahre alter Argentinier.

Trainer David Bergner (links) setzt in der vierten Liga auf Emotionen und Mentalität. Santiago Aloi (r.) soll beim CFC vor allem Mentalität mitbringen.
Trainer David Bergner (links) setzt in der vierten Liga auf Emotionen und Mentalität. Santiago Aloi (r.) soll beim CFC vor allem Mentalität mitbringen.  © Picture Point / Sven Sonntag / Peggy Schellenberge

Hilft der Linksfuß, der vom Oberligisten FC International Leipzig kommt, dem krisengeschüttelten Verein tatsächlich weiter? "Ja", sagt Trainer David Bergner: "Ich habe ihn ein paar Mal spielen sehen. Santiago ist eine Mentalitätsgranate!"

Mentalität schlägt Qualität! Bergner über Aloi: "Er hat in seinem Leben schon etwas anderes gesehen als schicke Fußballstadien. Er hat in Argentinien in ärmlichen Verhältnissen gelebt, musste sich im Leben immer durchboxen. Weit weg von der Heimat will er Fußball spielen und sich weiterentwickeln. Genau solche Typen brauchen wir."

Bergner will Spieler, die bereit sind, beim und mit dem CFC auf eine neue Stufe zu kommen. "Talent allein reicht nicht aus. Das hat die vergangene Saison gezeigt", betont Bergner. "Wir wollen Spieler, die wir nicht pausenlos bitten müssen, sondern die sich zum CFC bekennen, die stolz sind, für die Himmelblauen aufzulaufen."

Und noch etwas betont der Fußball-Lehrer: "In Chemnitz wird in der neuen Saison sehr wenig Geld zu verdienen sein. Der Verein steckt in der größten Krise seit der Wiedervereinigung - sportlich und wirtschaftlich. Aus dieser Krise kommst du nicht in zwei, drei oder vier Wochen heraus. Das wird Monate dauern."


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