Der CFC hat ein neues Kopfball-Ungeheuer

Nach dem ersten Eckball der Chemnitzer platzierte Berkay Dabanli (l./Nr. 21) seinen Kopfball unhaltbar im Netz der Magdeburger.
Nach dem ersten Eckball der Chemnitzer platzierte Berkay Dabanli (l./Nr. 21) seinen Kopfball unhaltbar im Netz der Magdeburger.  © Picture Point

Chemnitz - Chemnitzer Tore nach Eckbällen besitzen in dieser Saison Seltenheitswert. Am Dienstagabend im Traditionsduell gegen den 1. FC Magdeburg köpfte Berkay Dabanli ein, sorgte für den 1:1-Endstand (zum Spielbericht).

Die Vorbereitung des Last-Minute-Treffers ging auf das Konto von Dennis Mast - der flankte den ersten (!) Eckball des CFC maßgerecht an den Fünfmeterraum.

Für Dabanli war es das erste Drittligator. Der Innenverteidiger rettete der Heimelf zumindest einen Zähler. "Ich bin glücklich, dass mir der Ausgleich gelungen ist. Aber eigentlich wollten wir drei Punkte", so der 26-Jährige.

Dabanli kam in der Winterpause vom türkischen Zweitligisten Eskisehirspor.

Am Dienstagabend bestritt er sein neuntes Spiel für den CFC und hinterließ erneut einen souveränen Eindruck.

So freute sich Berkay Dabanli über sein erstes Tor für den CFC, das den Himmelblauen gegen den 1. FC Magdeburg zumindest einen Punkt bescherte.
So freute sich Berkay Dabanli über sein erstes Tor für den CFC, das den Himmelblauen gegen den 1. FC Magdeburg zumindest einen Punkt bescherte.  © Picture Point

Zum Duell mit dem FCM-Torjäger Christian Beck kam es erst in der letzten halben Stunde.

"Eigentlich schaue ich nur auf mich, konzentriere mich auf das eigene Spiel", nahm es Dabanli gelassen.

Der eine Zähler gegen den Tabellenzweiten war dem zweikampfstarken Abwehrhünen zu wenig: "Heimspiele will man immer gewinnen. Leider haben wir dem Gegner erst gegen Ende unser Spiel aufdrücken können. Als in unseren Reihen der Ball lief, bekam Magdeburg Probleme."

Die soll auch der kommenden Gegner bekommen - und das möglichst über die gesamte Spielzeit. Morgen, 14 Uhr, werden bei der "U23" des SV Werder Bremen die nächsten Zähler vergeben. "Ziel sind ganz klar drei Punkte", betonte Dabanli.

"Ich hoffe, dass die Dinge, die gegen Magdeburg nicht so gut waren, in Bremen wieder besser klappen. Wir haben am Dienstagabend viele kleine Fehler gemacht, so im Passspiel, die sonst nicht passieren", erklärte der Deutsch-Türkei, der für den 1. FC Nürnberg bereits 13 Bundesligaspiele bestritten hat:

"Solche Tage gibt es. Wir müssen aus den Fehlern lernen, einen Tick konzentrierter sein. Dann bin ich guter Dinge.“


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