Frahn mit Doppelpack: CFC behält im Ost-Duell mit Erfurt die Oberhand

Chemnitz - Der CFC hat das Siegen in der zweieinhalb Monate langen Winterpause nicht verlernt. 2:0 (2:0) gewannen die Chemnitzer das Duell gegen Mit-Absteiger Rot-Weiß Erfurt. Der 18. Erfolg im 20. Spiel!

Doppelpacker Daniel Frahn trifft. Die Erfurter schauen dem ins Tor rollenden Ball nur hinterher.
Doppelpacker Daniel Frahn trifft. Die Erfurter schauen dem ins Tor rollenden Ball nur hinterher.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Vor 6635 Zuschauern begannen die Himmelblauen mit der angekündigten Elf. Im zentralen Mittelfeld feierte Tim Campulka nach einer guten Vorbereitung sein Startelf-Debüt in der 4. Liga. Er ersetzte den an der Schulter verletzten Matti Langer.

Daniel Frahn brachte den souveränen Spitzenreiter in der 18. Minute mit seinem 16. Saisontor in Führung. Rafael Garcia schnappte sich an der Mittellinie den Ball, ließ vier Erfurter wie Slalom-Stangen stehen und flankte Richtung langer Pfosten. Frahn musste nur noch einnicken.

Beim 2:0 (23.) herrschte erneut Tag der offenen Tür bei den Gästen. Dejan Bozic lief ungestört über das halbe Spielfeld, legte links raus auf Garcia.

Der beste Vorlagengeber der Liga bediente uneigennützig den mitgelaufenen Frahn, der mit dem rechten Fuß aus Nahdistanz vollendete.

Die Thüringer versteckten sich keineswegs. Ihre beste Möglichkeit vor der Pause vergab Andis Shala, dessen Vater Kujtim in den 90-er Jahren für Chemnitz in der 2. Bundesliga spielte.

Raus mit der Freude! Daniel Frahn jubelt ausgelassen nach einem seiner beiden Treffer.
Raus mit der Freude! Daniel Frahn jubelt ausgelassen nach einem seiner beiden Treffer.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Der Angreifer zog aus acht Metern ab. Schlussmann Jakub Jakubov klärte gedankenschnell zur Ecke.

Nach Wiederanpfiff brachte zunächst Schiedsrichter Robert Wessel reichlich Farbe ins Spiel. In einer insgesamt sehr fairen Partie verteilte der Berliner innerhalb von acht Minuten fünf Mal Gelb.

Fußball gespielt wurde auch, aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau als vor der Pause. Erfurt drängte auf den Anschluss, agierte jedoch zu fehlerhaft und ungenau. Die Gastgeber verwalteten ihre Führung.

Der eingewechselte Timo Mauer scheiterte in der 73. Minute an RWE-Torhüter Julian Knoll, der auch den Fernschuss von Tobias Müller (78.) wegfischte.

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