Co-Trainer Mehlhorn: "Wollen wieder mehr Fußball spielen"

Co-Trainer Ulf Mehlhorn (r.) und sein Chef Sven Köhler haben ein gutes Verhältnis zur himmelblauen Mannschaft.
Co-Trainer Ulf Mehlhorn (r.) und sein Chef Sven Köhler haben ein gutes Verhältnis zur himmelblauen Mannschaft.

Von Ronny Licht

Templin - Seit der Entlassung von Ex-Trainer Karsten Heine weht auf dem Platz ein frischer Wind. Gemeinsam mit Chef-Coach Sven Köhler hat Co-Trainer Ulf Mehlhorn wieder Leben in die Mannschaft gebracht.

Am Mittwoch wurde der „Co“ 48 Jahre alt, die Mannschaft feierte ihn beim Abendessen. „Wir haben ein gutes Verhältnis. Da ich ja selber gekickt habe, wissen die Männer auch, dass ich weiß, wovon ich rede“, erzählt der gebürtige Thalheimer.

Seine Bilanz als Fussballer kann sich sehen lassen: Allein 57 Erst- und 237 Zweitliga-Spiele sowie fünf Europapokal-Schlachten zeugen von genug Erfahrung.

In 57 Erst- und 237 Zweitliga-Spielen war Ulf Mehlhorn am Ball. Hier tackelt er als Düsseldorfer gegen den Dortmunder Matthias Sammer.
In 57 Erst- und 237 Zweitliga-Spielen war Ulf Mehlhorn am Ball. Hier tackelt er als Düsseldorfer gegen den Dortmunder Matthias Sammer.

Was auffällt: Auf dem Platz wird unter den Trainern viel geredet. Mehlhorn: „Sven will das so, wir tauschen uns ständig aus. Ich bringe eigene Ideen ein, korrigiere Fehler. Aber Sven ist natürlich der Chef.“

Auf dessen Sessel schielt der Assi absolut nicht: „Mein Ziel war eigentlich die A- oder B-Jugend. Die Cheftrainer-Position hab ich nicht im Blick.“

Dafür hat er andere Ziele - mit der Mannschaft: „Wir wollen wieder mehr Fußball nach vorn spielen, noch mutiger werden. Ich denke, dass wir dafür eine sehr ordentliche Truppe zusammen haben.“

Privat hat der neue Job für den passionierten Jäger auch Vorteile: „Bei den Profis trainieren wir zeitiger als im Nachwuchs. Da hab ich wieder mehr Zeit für die Jagd.“

Fotos: picture point/Sven Sonntag, imago


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