Danneberg: „Das Wort Krise kenne ich nicht“

Total bedient: Tim Danneberg.
Total bedient: Tim Danneberg.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Neues Spiel, alte Erkenntnis: Der CFC schießt keine Tore. „Es gelingt uns im Moment einfach nicht, uns für den Aufwand, den wir betreiben, zu belohnen“, sagte Tim Danneberg (29) nach dem 0:1 (0:0) gegen Münster.

Zum zweiten Mal in Folge blieb der CFC torlos. In den Heimspielen hatte das Team von Trainer Karsten Heine (60) in diesem Kalenderjahr zumindest immer ein Tor erzielt. „Das ist definitiv ein Punkt, den wir uns ankreiden lassen müssen. Dass wir die Dinger im Moment vorn nicht rein machen“, so Danneberg, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder auflief.

Der Routinier, der die Position von Torjäger Anton Fink (28, Schulterverletzung) einnahm, schloss sich aus der Kritik nicht aus. In der 1. Halbzeit hatte „Danne“ zwei gute Möglichkeiten. Erst köpfte er übers Tor, dann fand er in Keeper Niklas Lomb (22) seinen Meister.

Droht dem CFC nach elf Punkten aus acht Spielen in eine Krise? Danneberg verneint. „Das kommt immer von außen. Ich kenne das Wort gar nicht im Moment. So wie wir auftreten, habe ich nicht den Eindruck, dass wir es irgendwie schleifen lassen und von Krise sprechen müssen. Brenzlig wäre es, wenn sich die Mannschaft ihrem Schicksal ergibt. Das ist definitiv nicht der Fall.“

Danneberg sah am Sonnabend eine selbstbewusst auftretende Chemnitzer Mannschaft. Dass mit Fink und Frank Löning (34) zwei Torjäger fehlten, ließ er nicht als Ausrede gelten. „Heute hatte sicher niemand den Eindruck, dass bei uns irgendeiner gefehlt hat. Wir haben uns genügend Chancen erspielt. Es muss nur das Tor fallen.“

Für Danneberg steht fest: „In unserer Verantwortung liegt es jetzt, sich für diesen Aufwand wieder zu belohnen.“ Schon am Sonnabend bei der SGS Großaspach.

Fotos: Igor Pastierovic


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0