Danneberg spricht Klartext: Wir müssen frecher spielen!

Gibt die Kommandos auf dem Platz.
Gibt die Kommandos auf dem Platz.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Den trainingsfreien Montag verbrachte CFC-Mittelfeld-Stratege Tim Danneberg (29) im Kreis der Familie, erholte sich mit Ehefrau Karen (26) und dem fast drei Monate alten Töchterchen Lotta vom Auftakt in Aalen.

Dort hatte „Danne“ viel Licht, aber auch Schatten erkannt. „Wir haben über die gesamten 90 Minuten hinweg im Defensiv-Verbund richtig gut gearbeitet.

Wenn Aalen Chancen hatte, dann meist nur durch individuelle Fehler unsererseits“, so der Routinier, der wie gewohnt im zentralen Mittelfeld die Fäden zog.

In der 10. Minute leitete er die erste und einzige Großchance ein, als er mit einem Traumpass Torjäger Anton Fink bediente. Der Kapitän brachte das runde Leder nicht an Torhüter Daniel Bernhardt vorbei.

Trainer Karsten Heine: „Wenn Toni diesen Ball reinmacht, läuft das Spiel anders.“

Gegen Hansa Rostock schoss Danneberg sein erstes Tor für den CFC.
Gegen Hansa Rostock schoss Danneberg sein erstes Tor für den CFC.

In der 6. Minute bewahrte Danneberg den CFC vor dem Rückstand, als er den Ball von der Torlinie schlug. „Sicherlich hat der heftige Wind das Spiel oftmals unberechenbar gemacht.

Aber beiden Mannschaften merkte man auch an, dass sie zum Saisonbeginn nicht wussten, wo sie stehen. Das führte zu einigen Unsicherheiten und Fehlern“, sagte Danneberg. „Aber wir haben uns in diese Partie reingebissen.“

Er war vom Anstoß weg voll da, bewies Führungs-Qualitäten, nahm sich den einen oder anderen nervös wirkenden Nebenmann auch mal zur Brust.

Danneberg: „Ich habe aber nicht auf jemanden verbal eingehauen, sondern versucht, die Jungs mental aufzubauen, sie stark zu reden. Ich denke, dass ich in meinem Alter den Mund aufmachen sollte, wenn es brenzlig wird.“

Die Rolle als Führungsspieler will er in dieser Saison übernehmen, daran lässt er keinen Zweifel. Und so spricht er auch Klartext, was möglichst schon am Sonnabend gegen Hansa Rostock besser laufen muss.

„Was uns in Aalen gefehlt hat: die Leichtigkeit im Offensiv-Spiel. Da müssen wir einfach noch frecher sein und versuchen, uns zielstrebiger Tormöglichkeiten herauszuarbeiten“, sagt Danneberg. „Das wird in den nächsten Wochen aber alles noch kommen.“

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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