Fink sauer: "So macht Fußball keinen Spaß"

Fink schoss das Tor für die Himmelblauen und war nachher sauer.
Fink schoss das Tor für die Himmelblauen und war nachher sauer.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Am Freitag hatte Anton Fink seinen 28. Geburtstag gefeiert. Aus seinem erhofften Geschenk in Form von drei Punkten wurde am Sonnabend leider nichts.

„Natürlich wollten wir gewinnen. Aber wir müssen mit diesem einen Zähler leben“, sagte Fink, der den CFC mit seinem sicher verwandelten Handelfmeter in Führung gebracht hatte. Der Kapitän sah die Chemnitzer aber besser als eine Woche zuvor.

„Wir waren deutlich stärker drauf als in Aalen. Wir haben versucht, zu kombinieren, was leider nicht einfach war, weil die Rostocker sehr tief standen. Leider kam dadurch wenig Spielfluss auf“, meinte der CFC-Kapitän. „So macht das Fußballspielen keinen Spaß.“

CFC-Trainer Karsten Heine hatte auch wenig Spaß, was vor allem an zwei Gründen lag: „Unsere Standards waren mehr als schlecht. Und wir konnten uns auf den Außenpositionen zu selten durchsetzen, um einmal hinter die Abwehrreihe zu kommen.“

Wenig Freude über das 1:1 kam auch bei Tim Danneberg auf, der gestern sein 200. Drittliga-Spiel bestritt. „So kurz nach dem Spiel muss ich sagen, dass ich mit dem Remis nicht zufrieden bin. Meine Enttäuschung ist groß. Wir hatten uns mehr vorgenommen.“

CFC-Angreifer Frank Löning warb um Geduld. „Wir haben uns gegenüber dem Aalen-Spiel sicher gesteigert. Aber es geht noch besser. Wir müssen weiter hart arbeiten.“

Fink (links) und Frank Löning gucken alles andere als glücklich.
Fink (links) und Frank Löning gucken alles andere als glücklich.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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