Boss Hänel ist enttäuscht von Neuzugängen

CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel ist mit dem Abschneiden der Mannschaft nicht zufrieden.
CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel ist mit dem Abschneiden der Mannschaft nicht zufrieden.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Kommt der CFC nach dem Pokal-Aus in der Meisterschaft wieder in die Spur? Am Sonnabend müssen die Himmelblauen beim Tabellen-Vierten FSV Mainz 05 II. antreten.

„Wenn wir dieses Spiel falsch angehen, kann es ein unangenehmes Ende nehmen“, sagt CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel (51). Er fordert: „In Mainz müssen wir aggressiv auftreten und dem Gegner die Lust am Spielen nehmen.“

In Dresden gelang das nicht. Das 1:2 war die logische Konsequenz. Der CFC kann den Sachsenpokal nicht mehr verteidigen. Von einem verpassten Saison-Ziel will Hänel aber nichts wissen: „Wir wollen wieder in den DFB-Pokal einziehen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: über den Landespokal oder die Liga. Jetzt haben wir nur noch eine Option.“

Trainer Karsten Heine (60) muss mit seiner Mannschaft am Saisonende also mindestens auf Platz vier landen. Der ist für den CFC (16 Punkte/Rang 9) nach 12 Spieltagen vier Zähler entfernt.

Soll es in der Tabelle in den kommenden Wochen nach oben gehen, muss sich die Mannschaft gegenüber dem Dresden-Auftritt enorm steigern. „Jeder Spieler muss sich hinterfragen, ob er den Anspruch hat, hier nur mitzuspielen, oder ob er das Niveau mitbestimmen will“, nimmt Hänel die Mannschaft in die Pflicht.

Enttäuscht ist der Vereinschef vor allem darüber, dass sich einige Neuzugänge im ersten Drittel der Saison nicht durchsetzen konnten. Namen nennt er keine. Er sagt nur: „Unter unseren Neuen sind einige dabei, die schon höherklassig unterwegs waren. Sie können sich jetzt endlich zeigen und beweisen, dass sie zu Unrecht nicht gespielt haben.“

Bislang habe die Mannschaft Ausfälle von Leistungsträgern wie Frank Löning (34), Kevin Conrad (25), Philip Türpitz (24) oder Tom Scheffel (21) nicht kompensieren können. Hänel fordert: „Wir müssen uns gegen die aktuelle Situation mehr wehren und schleunigst auf unsere Stärken besinnen."

Foto: Picture Point/Kerstin Kummer


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