Köhler will Chemnitz glücklich machen

Sven Köhler (l.) weiß, dass auch er nur an Ergebnissen gemessen wird.
Sven Köhler (l.) weiß, dass auch er nur an Ergebnissen gemessen wird.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Sven Köhler ist wieder zu Hause! Die Fans empfingen den neuen CFC-Trainer mit offenen Armen. Fast 100 Schaulustige kamen zur ersten Einheit.

Sie wollten sich ein Bild davon machen, wir der frühere FCK-/CFC-Profi als Fußball-Lehrer tickt. Köhler gibt sich keinerlei Illusionen hin: „Es gilt, für Chemnitz die 3. Liga zu halten.“

Was hat der 50-Jährige noch zu sagen? Köhler über ...

… seine ersten Tage als CFC-Trainer: „Ich habe mich einfach gefreut, wieder Arbeit zu haben. Wenn du Trainer bist, willst du nicht zu Hause sitzen. Bei meinem ersten Training waren relativ viele Zuschauer da. Am Ende werde aber auch ich an Siegen gemessen. Wir müssen Punkte holen, damit wieder Ruhe einkehren kann.“

Köhler ist zurück in Chemnitz, will die Klasse halten und damit die ganze Stadt glücklich machen.
Köhler ist zurück in Chemnitz, will die Klasse halten und damit die ganze Stadt glücklich machen.

... den „Chemnitzer Klüngel“: „Natürlich weiß ich, dass nicht alle ,Hurra, Köhler kommt!‘ gerufen haben. Ich persönlich sehe keinen Nachteil, wenn man sich mit dem Verein, für den man arbeitet, voll identifiziert. Manche Klubs suchen nach Trainern aus den eigenen Reihen. Ich war jetzt 15 Jahre weg, konnte viele gute Erfahrungen sammeln.“

... Vorgänger Karsten Heine: „Ich weiß, wie er sich fühlt und dass er sicher sehr enttäuscht sein wird. Es ist erst einige Monate her, als ich in Halle beurlaubt worden bin. Ich schätze Karsten Heine als Trainerkollegen sehr.“

... seine Vorstellungen mit der Mannschaft: „Die eine oder andere Änderung wird es in Stuttgart sicher geben. Ich möchte aber an der Art von Fußball, die mein Vorgänger umgesetzt hat, festhalten. Wir wollen kompakt stehen und nach vorn Akzente setzen.“

… den kommenden Gegner VfB Stuttgart II.: „Eine sehr spielstarke Mannschaft, die ein hohes Tempo gehen kann und mit Grüttner, Rathgeb und Cacau erfahrene Spieler in den Reihen hat, die das junge Team führen können. Es mag banal klingen: Außer Dresden, das eindrucksvoll Richtung Aufstieg marschiert, kann in dieser Liga jeder jeden schlagen. Wir müssen den Biss und das Engagement der letzten Spiele mitnehmen, die gegnerischen Konter aber besser verteidigen.“

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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