Himmelblaue Hoffnung: Löning feiert Comeback

Sechs Spieltage zum Zuschauen verdammt: Frank Löning (links).
Sechs Spieltage zum Zuschauen verdammt: Frank Löning (links).

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Sechs Spieltage lang war er zum Zuschauen verdammt, im Heimspiel gegen Erfurt steht er am Donnerstagabend wieder auf dem Platz: Frank Löning (34).

„Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wird er von Beginn an spielen“, verriet CFC-Trainer Karsten Heine (60) gestern.

Löning war erst zu Wochenbeginn ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Die beiden englischen Wochen haben mir richtig viele Spiele gekostet. Bislang hatte ich immer mal kleinere Blessuren. Aber fünf Wochen Pause - das war schon heftig“, gesteht der Angreifer.

Am 25. August musste er beim 0:2 in Magdeburg in der 50. Minute mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel raus.

Neben dem Muskelfaserriss entzündete sich bei Löning auch noch eine Sehne im Oberschenkel. Nun ist er wieder fit.
Neben dem Muskelfaserriss entzündete sich bei Löning auch noch eine Sehne im Oberschenkel. Nun ist er wieder fit.

„Diese Verletzung war zwei Wochen später auskuriert. Gegen Großaspach wollte ich eigentlich wieder dabei sein.“ Daraus wurde nichts, weil sich eine Sehne im Oberschenkel entzündet hatte und die Schmerzen bei Belastung zu groß waren.

Jetzt ist Löning schmerzfrei. „Ich will zurück auf den Platz und der Mannschaft helfen“, sagt der Routinier, der mit seiner Spielfreude und Kombinationsstärke zuletzt stark vermisst wurde.

„Nach unserer Niederlagenserie kommen wir langsam wieder in Tritt. Gegen Erfurt müssen wir die Balance finden zwischen dreckigem Spiel und fußballerischem Glanz“, betont Löning.

Im Frühjahr beim 2:1-Heimsieg gegen die Thüringer traf er zur 1:0-Führung. „Erfurt hat damals ein gutes Spiel gemacht, wir konnten unsere Chancen eiskalt nutzen.

Ich erwarte erneut ein Spiel auf Augenhöhe und hoffe, dass die drei Punkte in Chemnitz bleiben.“

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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