Frahn fliegt bei CFC-Heimdebüt vom Platz!

Daniel Frahn zeigt es Trainer Karsten Heine und Sportdirektor Stephan BeuteL: "Der ging mir an die Gurgel".
Daniel Frahn zeigt es Trainer Karsten Heine und Sportdirektor Stephan BeuteL: "Der ging mir an die Gurgel".

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Das war ein Punkt für die Moral! In einem packenden Ostduell hat sich der CFC mit zehn Mann gegen den 1. FC Magdeburg ein torloses Remis erkämpft.

„Wir hätten gern gewonnen. Aber mit welchem Willen und welcher Leidenschaft sich meine Mannschaft in Unterzahl präsentiert hat, war stark“, sagte CFC-Trainer Karsten Heine.

Nach der 2:5-Klatsche von Kiel nahm er eine Änderung in der Startelf vor. Für Stefano Cincotta rückte Winter-Neuzugang Eke Uzoma ins linke Mittelfeld. Zwischen den Pfosten stand wie in der Vorwoche Marius Gersbeck.

Der CFC-Keeper war nach 20 Minuten das erste Mal gefordert. Ein Kopfball von Torjäger Christian Beck „pflückte“ er sicher herunter. Fünf Minuten später war Gersbeck mit Fortuna im Bunde.

Steffen Puttkammer ging auf der linken Seite auf und davon, seine Flanke wurde immer länger und senkte sich über den Torwart hinweg an den Innenpfosten. Von dort aus sprang der Ball in die Arme von Gersbeck.

Daniel Frahn (r.) und Niklas Brandt geraten in Streit.
Daniel Frahn (r.) und Niklas Brandt geraten in Streit.

Keine Minute später war die Leihgabe von Hertha BSC erneut gefordert. Dieses Mal zog Beck aus halblinker Position ab - Gersbeck klärte im Nachfassen.

Von den Platzherren war bis dahin wenig zu sehen. Den direkten Freistoß aus 25 Metern von Anton Fink lenkte FCM-Torhüter Jan Glinker um den Pfosten (13.).

Auch beim Kopfball von Marc Endres (45.) war Glinker auf dem Posten. Zu diesem Zeitpunkt spielten die „Himmelblauen“ bereits in Unterzahl.

Sebastian Ernst holte Fabian Stenzel an der Seitenauslinie rüde von den Beinen. Anschließend gingen beide Teams aufeinander los.

In dem Durcheinander ging Daniel Frahn den Magdeburger Niklas Brandt an die Gurgel. Schiedsrichter Frank Willenborg bestrafte diese Tätlichkeit mit der Roten Karte. Ernst sah für sein Foul Gelb.

Frahn stößt Brandt nach dem Streit und der Attacke am Hals von sich.
Frahn stößt Brandt nach dem Streit und der Attacke am Hals von sich.

Mit zehn Mann auf dem Platz lief es deutlich besser für die Platzherren, die den Aufsteiger immer wieder früh störten und nicht mehr zur Entfaltung kommen ließen.

Aus dem Spiel heraus konnte das Heine-Team allerdings kaum Chancen kreieren, weil die Magdeburger sicher standen und alles, was in den Strafraum kam, kompromisslos abräumten.

Glinker wurde so nur zwei Mal ernsthaft gefordert, bei den direkten Freistößen von Fink (68., 80.), die er großartig parierte.

Der CFC kämpfte bis in die Schlusssekunden um das entscheidende Tor und hätte sich in der Nachspielzeit fast noch das 0:1 eingefangen. Der abgefälschte Ball von Burak Altiparmak trudelte an den Pfosten.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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