Heine rotiert den CFC zum Punktgewinn

Marcel Kaffenberger (links) geht mit dem Ball vorbei am Mainzer Schlussmann Jannik Huth.
Marcel Kaffenberger (links) geht mit dem Ball vorbei am Mainzer Schlussmann Jannik Huth.

Von Olaf Morgenstern

Mainz - Die „Festung Bruchweg“ konnte der CFC zwar nicht einnehmen, doch beim seit 229 Tagen zu Hause ungeschlagenen FSV Mainz 05 II. erreichten die Himmelblauen ihr Minimalziel - 0:0, verdienter Punkt, zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Trainer Karsten Heine hatte nach dem enttäuschenden Pokal-Aus in Dresden kräftig rotiert. Nils Röseler saß zum Anpfiff ebenso draußen wie Ronny König und Tim Danneberg.

Dafür kehrte Kevin Conrad in die Innenverteidigung zurück. Für König rückte Torjäger Anton Fink in die vorderste Front. Marcel Kaffenberger stand erstmals in der Startformation und spielte neben Jamil Dem als zweiter Sechser.

Marco Kehl-Gomez (l.) im Zweikampf mit Maximilian Beister.
Marco Kehl-Gomez (l.) im Zweikampf mit Maximilian Beister.

Die zahlreichen Umstellungen merkte man auf dem Spielfeld nicht. Chemnitz spielte wie aus einem Guss und kam von Anpfiff weg zu einigen guten Möglichkeiten.

In der 15. Minute setzte sich Fabian Stenzel auf der rechten Seite durch und flankte auf Stefano Cincotta - Mainz-Kapitän Fabian Kalig klärte in höchster Not. Dann jagte Anton Fink einen direkten Freistoß aus 25 Metern aufs Tor - Schlussmann Jannik Huth hielt (17.).

Die Rheinhessen, die sich mit einigen Bundesliga-Profis verstärkt hatten, konnten sich nach gut 20 Minuten vom Druck der Himmelblauen etwas befreien. Es entwickelte sich ein munteres, abwechslungsreiches Spiel.

Nach einem Konter schlug Devante Parker frei vor dem CFC-Tor über den Ball (22.). Dann prüfte Maximilian Beister Keeper Kevin Kunz (26.) mit einem Schuss aus 14 Metern.

Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte Kaffenberger auf dem Fuß: Er zog kurz vor dem Pausenpfiff aus 25 Metern ab - Huth lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Querlatte.

Nach dem Seitenwechsel stand der Mainzer Torwart gleich wieder im Mittelpunkt. Fink war frei durch, Huth parierte aber auch diesen Ball glänzend (50.). Fünf Minuten später beim Freistoß musste er nicht eingreifen. Der Schuss von Cincotta ging zwei Meter übers Tor.

Das torlose Remis hing in der 78. Minute noch einmal am seidenen Faden: Nach einer Ecke von Philipp Klement kam Lucas Hoeler frei zum Kopfball - Kunz hielt den Ball und damit den Punktgewinn fest.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche


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