Nach Frahn-Führung: In den letzten 15 Minuten alles verspielt!

Viel Zeit zum Jubeln blieb den Chemnitzern nicht. Hier Torschütze Daniel Frahn.
Viel Zeit zum Jubeln blieb den Chemnitzern nicht. Hier Torschütze Daniel Frahn.

Von Olaf Morgenstern

Münster - Gut mitgespielt, aber nichts gewonnen! Der CFC kehrt zum achten Mal in dieser Saison mit leeren Händen von einer Auswärtsfahrt zurück.

Beim SC Preußen Münster verlor die Elf von Trainer Karsten Heine mit 1:3 (1:0). Gegenüber dem Sachsenderby gegen Dresden (2:2) nahm Heine drei Änderungen vor.

Kapitän Anton Fink (fehlte zuletzt wegen einer Grippe) und Daniel Frahn nach abgesessener Rotsperre kehrten wie erwartet in die Startelf zurück. Kevin Kunz rückte für den am Meniskus verletzten Marius Gersbeck erstmals wieder zwischen die Pfosten.

Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Kunz das erste Mal ernsthaft gefordert wurde. Philipp Hoffmann zog aus 18 Metern ab - den leicht abgefälschten Ball brachte der CFC-Keeper sicher unter Kontrolle.

Tim Danneberg im Duell mit Amaury Bischoff. All der Einsatz nützte am Ende aber nichts.
Tim Danneberg im Duell mit Amaury Bischoff. All der Einsatz nützte am Ende aber nichts.

Die „Himmelblauen“ tauchten in den Anfangsminuten zwei Mal gefährlich vor dem Preußen-Tor auf. Erst verpasste Jamil Dem die Hereingabe von Eke Uzoma knapp (4.). Kurz darauf kam Dem nach dem ersten Eckball von Philip Türpitz in aussichtsreicher Position zum Abschluss.

Schlussmann Niklas Lomb war auf dem Posten.

In einer Halbzeit mit viel Mittelfeldgeplänkel ging die Heine-Elf in der 38. Minute in Führung. Tim Danneberg erkämpfte im Duell mit Amaury Bischoff an der Mittellinie rustikal den Ball und leitete umgehend den Konter ein.

Türpitz scheiterte zunächst an Lomb. Im Nachsetzen schoss Daniel Frahn den Ball über die Linie.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Elfmetergeschenk für die Gastgeber!

Hoffmann schoss Innenverteidiger Nils Röseler den Ball an die Brust. Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte sofort auf den Punkt. Preußen-Kapitän Bischoff scheiterte zunächst an Kunz, den Nachschuss setzte er zum 1:1 in die Maschen.

Die Gastgeber wirkten danach eher verunsichert, das konnte der CFC aber nicht für sich nutzen. Das rächte sich in der Schlussviertelstunde.

Erst versagte die Abseitsfalle. Der eingewechselte Adriano Grimaldi erzielte frei vor Kunz das 2:1 (75.). Vier Minuten später machte der aufgerückte Innenverteidiger Marco Pischorn alles klar.

Nach einem Freistoß köpfte er den Ball zum 3:1-Endstand in die Maschen.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche (2)


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