So könnte die neue CFC-Startelf aussehen

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Noch vier Tage, dann startet auch Chemnitz ins neue Punktspieljahr. „Jetzt schon eine Aufstellung zu prognostizieren, wäre zu früh“, sagt CFC-Trainer Karsten Heine. MOPO24 wagt die Prognose und verrät die Anfangself, in der es noch ein, zwei Fragezeichen gibt.

Torhüter

Heine hält sich bedeckt, was seine neue Nummer 1 betrifft. Bekanntgeben will er die Entscheidung erst kurz vor Kiel. Vieles spricht dafür, dass Kevin Kunz weiterhin zwischen den Pfosten steht. Am 24-Jährigen lag das enttäuschende Abschneiden im bisherigen Saisonverlauf am allerwenigsten. Und ohne Not wird Heine kaum einen Wechsel auf dieser sensiblen Position vornehmen.

Abwehr

Marc Endres, der sein letztes Punktspiel am 7. November (1:2 gegen Aue) bestritt, ist rechtzeitig fit geworden. Am Abwehrchef führt kein Weg vorbei. Zweiter Innenverteidiger ist Nils Röseler, da Stammkraft Kevin Conrad (Patellasehne) ausfällt. Die rechte Seite besetzt Rekordspieler Fabian Stenzel, links steht ein dickes Fragezeichen. Entweder der CFC verpflichtet Eke Uzoma (Probleme mit der Arbeitserlaubnis) oder einen anderen gestandenen Mann, zum Beispiel Alexander Bittroff vom FSV Frankfurt. Auch Neuzugang Jan Koch könnte die vakante Position besetzen.

Mittelfeld

Hier drückt der Schuh ebenfalls links. Wird Stefano Cincotta bis Sonnabend fit, spielt er. Wenn nicht, muss Heine eine andere Lösung finden. Alexander Dartsch steht bereit. Zentral ist Jamil Dem gesetzt. Der junge Berliner spielt eine starke Saison. An seiner Seite dürfte Routinier Tim Danneberg zum Einsatz kommen. Er besitzt eine Kieler Vergangenheit, ist bei seiner Rückkehr sicher zusätzlich motiviert. Philip Türpitz spielt auf der rechten Außenbahn.

Angriff

Um dieses Duo beneidet den CFC die gesamte Liga: Drittliga-Top-Torjäger Anton Fink als hängende Spitze und Neuzugang Daniel Frahn in vorderster Front sorgen für geballte Offensivkraft. Gegen defensiv anfällige Kieler (34 Gegentreffer sind der viertschlechteste Wert der Liga) sollen sie den Ball möglichst oft im Netz versenken.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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