Darum muss CFC-Türpitz jetzt doppelt leiden

Philip Türpitz (r.) im Duell mit dem Auer Philipp Riese - die Pleite im Derby wirkt bei den Chemnitzern immer noch nach.
Philip Türpitz (r.) im Duell mit dem Auer Philipp Riese - die Pleite im Derby wirkt bei den Chemnitzern immer noch nach.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Seine Formkurve zeigte zuletzt steil nach oben, doch jetzt muss Philip Türpitz (24) erst einmal pausieren. Der CFC-Offensivspieler hat sich eine Leisten-Verletzung zugezogen.

„Ich verspürte im Training einen stechenden Schmerz in der Leistengegend. Nach der Ultraschall-Untersuchung bei unserem Mannschaftsarzt wurde ich direkt gespritzt. Selber habe ich die Verletzung erst gar nicht so schlimm empfunden“, verrät Türpitz.

Für das Wochenende bekam er Ruhe verordnet. „Sobald es besser wird, will ich ins Training zurückkehren.“ Zum Glück hatten die Himmelblauen nach ihrem Aus im Landespokal an diesem Wochenende ohnehin spielfrei.

Philip Türpitz am Boden - eine Adduktorenverletzung setzt ihn derzeit außer Gefecht.
Philip Türpitz am Boden - eine Adduktorenverletzung setzt ihn derzeit außer Gefecht.

Der nächste Drittliga-Auftritt des CFC ist in einer Woche. Dann gastiert Fortuna Köln im Stadion an der Gellertstraße. Türpitz hofft, dass er dabei sein kann. Die Enttäuschung über das 1:2 gegen Aue sitzt bei ihm noch immer tief.

„Es war ja nicht irgendeine, sondern eine Derby-Niederlage. Das ist nicht nur für unsere Fans ganz schwer zu verkraften.“

Doch das runde Leder rollt weiter, und mit Köln wartet bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Chemnitzer. Die wollen dieses Heimspiel nicht nur gewinnen, sondern Wiedergutmachung betreiben. Bis zur Winterpause wird es für den CFC darum gehen, sich von der Abstiegszone fern zu halten. Zugleich soll der obere Tabellenbereich nicht frühzeitig aus dem Blickfeld geraten.

Türpitz verfolgt ambitionierte Ziele mit den Himmelblauen. Deshalb hat er sich in der vergangenen Woche vorzeitig für weitere zwei Jahre an den CFC gebunden. Er unterschrieb bis 2018. Sein Vertrag gilt für die 3. und 2. Liga.

„Ich fühle mich hier sehr wohl, kann mich mit den Zielen des CFC identifizieren. Der Verein hat mich nach meiner schweren Magen-Darm-Operation im Sommer super unterstützt. Es wäre schön, wenn ich mit Chemnitz den Aufstieg feiern könnte“, sagt Türpitz.

„Philip hatte krankheitsbedingt einen schweren Start in die Saison. Doch er hat diese schwierige Phase mit Bravour gemeistert, ist wieder auf einem körperlichen Top-Niveau“, erklärt Trainer Karsten Heine (60):

„Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, mit ihm einen sehr guten Offensivspieler und echten Typen an den CFC zu binden.“

Fotos: Picture Point/Sonntag


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