Heine fordert: „Wir müssen zulegen - defensiv wie offensiv“

Ein nachdenklicher CFC-Chefcoach. Karsten Heine (60) hätte in der Länderspiel-Pause gern mit mehr Spielern trainiert.
Ein nachdenklicher CFC-Chefcoach. Karsten Heine (60) hätte in der Länderspiel-Pause gern mit mehr Spielern trainiert.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Nach der vollgepackten Trainingswoche hatten sich die CFC-Kicker den freien Sonntag verdient. Allerdings hätte Chefcoach Karsten Heine (60) in den vergangenen Tagen gern ein paar Spieler mehr auf dem Trainingsplatz begrüßt.

Stefano Cincotta weilt noch bis zum Ende der Woche bei der Nationalmannschaft von Guatemala. Alexander Dartsch zog sich im „Future League“-Spiel gegen FK Teplice (1:1) eine Innenband-Dehnung zu.

Christian Cappek fehlte wegen einer Sprunggelenk-, Philip Türpitz wegen einer Leisten-Verletzung. Kürzer trat auch Marc Endres. Der Abwehrchef nutzte die Länderspielpause, um seine Fersenentzündung auszukurieren.

Nils Röseler, Marcel Kaffenberger und Kevin Conrad spulten aufgrund diverser kleinerer Verletzungen ebenfalls nicht das volle Programm ab.

Ob all diese Spieler bis zum Sonntag fit werden, ist fraglich. „Kaffenberger, Röseler und auch Marco Rapp werden mit Beginn der neuen Woche aber wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, verriet Heine.

Er ließ seine Spieler in der Länderspielpause sowohl im athletischen als auch im fußballspezifischen Bereich arbeiten. „Wir werden ja oft dafür kritisiert, dass wir im Spiel zu viele lange Bälle schlagen. Im Training ist das zum Beispiel verboten“, sagte Heine.

Bei allem Ärger über die Derby-Niederlage gegen Aue, „die an uns allen nicht spurlos vorbeigegangen ist“, gelte es, nach vorn zu schauen und die kommenden Aufgaben zielgerichtet anzugehen, betonte Heine. Gegen Fortuna Köln haben die Himmelblauen erneut Heimrecht. Bis zur Winterpause warten außerdem noch der VfL Osnabrück, die Stuttgarter Kickers, der VfR Aalen und Hansa Rostock.

„Die gesamte Mannschaft muss zulegen - offensiv wie defensiv“, erklärte Heine, der sich mehr Druck aus der zweiten Reihe wünschen würde. „Wir sind mit der Entwicklung des einen oder anderen Spielers nicht zufrieden.“

Foto: picture point/Sven Sonntag


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