Darum musste Fußballer Christian mit 32 sterben

Diese Zeilen widmet Germania Chemnitz dem verstorbenen Fußballer.
Diese Zeilen widmet Germania Chemnitz dem verstorbenen Fußballer.

Plauen - Die Nachricht seines Todes schockierte nicht nur den Verein, sondern ganz Fußball-Sachsen. Am Dienstag starb Christian Rose vom VFC Plauen völlig überraschend.

Nun steht fest, dass der Kicker einem plötzlichen Herztod erlegen ist. Das ergab die Obduktion. "Es folgen nun Untersuchungen des Feingewebes, um die Ursache des Herzversagens zu erfahren", so Staatsanwältin Ines Leonhardt.

Unterdessen hat der Verein bereits ein Benefizspiel für seinen Verstorbenen organisiert. Mit dem 21. Oktober steht auch schon der Termin fest, jedoch noch nicht der Gegner.

Denkbar wäre aber, dass der VFC Plauen gegen den VfB Auerbach spielt, denn für den Verein lief Rose vor seiner Zeit in Plauen auf.

Nicht nur für seine Lebensgefährtin Stephanie und die 2-jährige Tochter sowie alle weiteren Angehörigen sind es seitdem die schwersten Stunden überhaupt, sondern auch für die 2. Mannschaft des VFC Plauen, mit der er noch am vergangenen Sonntag auf dem Platz stand.

Christian Rose wurde mit nur 32 Jahren aus dem Leben gerissen.
Christian Rose wurde mit nur 32 Jahren aus dem Leben gerissen.

Das Team hätte am Sonntag bei TSV Germania Chemnitz antreten müssen, doch die Partie wurde auf Wunsch der Vogtländer auf den 11. Oktober verlegt.

"Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod des Plauener Spielers Christian Rose Anfang der Woche entsprach der TSV Germania Chemnitz 08 natürlich der Bitte der Vogtländer, das Spiel am Sonntag zu verlegen", hieß es auf der Homepage.

Der Verein erklärte weiter: "Im Namen des Vorstandes und der Abteilung Fußball, besonders aber auch im Namen der Spieler und Verantwortlichen der 1. Männermannschaft des TSV Germania Chemnitz 08 möchten wir unser tiefstes Mitgefühl zum Asudruck bringen und unsere aufrichtige Anteilnahme übermitteln."

Viele seiner Mitspieler und Freunde sind immer noch in Schockstarre. Vor allem, weil Rose im Dezember 2008 zwischen Schöneck und Oelsnitz schwer mit dem Auto verunglückte, erst im Koma und dann wochenlang im Krankenhaus lag und sich mühsam über ein Jahr zurück ins Leben kämpfte.

Nun wurde er für immer aus diesem gerissen. Laut Staatsanwältin Ines Leonhardt wird es noch circa zwei Wochen dauern, bis auch der Grund für den plötzlichen Herztod feststeht.

Fotos: VFC Plauen; Screenshot Germania Chemnitz


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