Sportchef Beutel weiß, wie man den BVB besiegt!

Mit Hansa Rostock hat CFC-Sportdirektor Stephan Beutel Borussia Dortmund zwei Mal besiegen können.
Mit Hansa Rostock hat CFC-Sportdirektor Stephan Beutel Borussia Dortmund zwei Mal besiegen können.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Die Spannung steigt. Noch zwei Tage, dann gastiert das Star-Ensemble von Borussia Dortmund in Chemnitz.

„Wir sollten mit viel Demut, aber auch mit einer Portion Frechheit an diese Aufgabe heran gehen“, sagt CFC-Sportdirektor Stephan Beutel (49). Für ihn schwebt der mit zahlreichen Nationalspielern gespickte BVB „auf einer anderen Umlaufbahn“.

In seiner Funktion als Sportdirektor von Hansa Rostock konnte Beutel gegen Dortmund schon zwei Siege feiern. „Das war aber noch vorm Krieg“, witzelt Beutel.

Genau genommen war es die Saison 1995/96. Damals bezwangen die Bundesliga-Neulinge aus Rostock den späteren Meister daheim (3:2) und in Dortmund (2:1).

Frank Löning (l.) verlor mit Sandhausen 2011 das Pokal-Duell gegen Dortmund mit 0:3. Hier ist Shinji Kagawa vor dem Angreifer am Ball.
Frank Löning (l.) verlor mit Sandhausen 2011 das Pokal-Duell gegen Dortmund mit 0:3. Hier ist Shinji Kagawa vor dem Angreifer am Ball.

Es gibt auch CFC-Spieler, die in den vergangenen Jahren Bekanntschaft mit dem BVB gemacht haben. Zum Beispiel Tim Danneberg (29) und Frank Löning (33).

Beide trugen 2011/12 das Trikot des SV Sandhausen und unterlagen dem Erstligisten in der Auftakt-Runde des DFB-Pokals mit 0:3.
„Wir wollten damals möglichst lange die Null halten und über Konter für die Sensation sorgen“, erinnert sich Danneberg. „Gefühlt hatte der BVB, der damals noch mit Mario Götze und Robert Lewandowski antrat, 80 Prozent Ballbesitz. Am Ende gab die individuelle Klasse den Ausschlag.“

Das Hardtwaldstadion in Sandhausen war am 30. Juli 2011 mit 11300 Zuschauern ebenso rappelvoll wie das in Karlsruhe zwei Jahre zuvor. Am 22. September unterlag der KSC vor 22500 Zuschauern dem BVB ebenfalls 0:3. Mit dabei war der heutige CFC-Kapitän Anton Fink (28).

Mohamed Zidan traf damals bereits nach drei Minuten. Lucas Barrios (22./51.) machte frühzeitig alles klar. „In neun von zehn Spielen verlierst du gegen so eine hochkarätig besetzte Elf“, weiß Fink.

Die Vorfreude ist dennoch groß. Fink: „Der Pokal-Sonntag wird für uns alle ein Riesenerlebnis.“

Fotos: Picture Point, imago


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