Pyro-Einsatz könnte Arminia Bielefeld teuer zu stehen kommen

Bielefeld - Die Leistung der Saibene-Elf war beim Pokalspiel-Sieg gegen den 1. FC Lok Stendal zu größten Teilen tadellos. Die vieler Fans leider nicht.

Die Tribüne wurde von den Bielefelder Ultras komplett zugeräuchert.
Die Tribüne wurde von den Bielefelder Ultras komplett zugeräuchert.  © Imago

Schon vor Anpfiff des Duells gegen den Oberligisten brannten viele Bielefelder Ultras insgesamt mehr als 20 Rauchfackeln ab und tauchten die Zuschauertribüne in ein Meer aus schwarzer, weißer und blauer Farbe.

Was für die Ultras ein absolutes Highlight war, störte hingegen viele andere Zuschauer des Pokalspiels. Daher wendeten sich viele von ihnen ab und skandierten zum Teil "Aufhören, Aufhören!"

Für den Einsatz der Pyrotechnik droht dem DSC nun eine Strafe, die unter anderem eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich nach sich ziehen könnte. Arminias Pressesprecher Tim Placke wurde von der Neuen Westfälischen mit den Worten zitiert: "Das wird sicherlich Folgen haben. Es ist klar, dass wir als Verein uns davon distanzieren."

Da neben den Rauchfackeln von manchen Ultras sogar Bengalos und Nebeltöpfe gezündet wurden, könnte es richtig teuer werden für die Arminen, denn der neue Strafenkatalog des DFB sieht laut Faszination Fankurve vor, dass das Zünden eines pyrotechnischen Gegenstands in der Bundesliga 1000 Euro und in der 2. Bundesliga 600 Euro kostet.

Eins stellte Placke aber definitiv klar: "Wenn wir die Täter ermitteln, wird die Strafe auf diese umgelegt."

Titelfoto: Imago


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