Pokalschreck sticht wieder zu: SCP gewinnt gegen Ingolstadt

Torschütze zum 1:0-Siegtreffer: Ben Zolinski (li.) jubelt hier mit Massih Wassey (re.).
Torschütze zum 1:0-Siegtreffer: Ben Zolinski (li.) jubelt hier mit Massih Wassey (re.).

Paderborn - Der SC Paderborn erwies sich bisher als echter Pokalschreck für Zweitligisten im DFB-Pokal. So hatten die Männer von Trainer Steffen Baumgart (45) auch am Dienstagabend die Chancen, mit dem FC Ingolstadt einen "Großen" zu stürzen.

In der ersten Runde wurde FC St. Pauli mit einem 2:1 in der Benteler-Arena eliminiert. In der zweiten Runde folgte der überragende 2:0-Sieg über den nächsten Zweitligisten - dem VfL Bochum.

Nun ging die Baumgart-Elf gegen die Schanzer erneut als Außenseiter in die Partie, in der Michael Ratajczak (35) als Pokal-Keeper zurück in die Startformation rückte. Ansonsten blieb das Team wie im letzten Spiel gegen den Halleschen FC erhalten.

Auf dem unebenen Rasen bot sich von Minute eins ein harter Fight zwischen den Mannschaften. Darunter litt jedoch auch die Spielqualität und Chancenausbeute, welche auf beiden Seiten Mangelware blieb.

Nach rund 30 Minuten fand der SCP immer besser ins Spiel und schafft es, den Gast in der eigenen Hälfte festzusetzen. Etwas zählbares sprang allerdings nicht dabei heraus.

Es entwickelte sich in Hälfte eins ein Pokalfight, der keine stärkere Mannschaft hervorbrachte. Es lief also alles nach Plan für die Paderborner. Sie forderten dem Zweitligisten alles ab.

Grenzenloser Jubel beim SC Paderborn: Der Club sicherte sich am Dienstag das Viertelfinal-Ticket.
Grenzenloser Jubel beim SC Paderborn: Der Club sicherte sich am Dienstag das Viertelfinal-Ticket.

In der zweiten Hälfte bot sich allen Zuschauern ein munteres Auf und Ab, in dem der SC Paderborn, der glücklichere aber verdiente Sieger blieb.

Schon in der 56. Spielminute fiel der 1:0-Siegrteffer für den Club. Ben Zolinski (25) zimmerte den Ball unter die Latte zur Führung. Zuvor spielte ihn Dennis Srbeny (23), mit einem feinen Pass in die Schnittstelle, mustergültig frei.

Großer Schock in der 71. Minute für Paderborn: Nach einer Ecke stieg Marvin Matip (32) am Höchsten und köpfte den Ball ins Tor. Schiedsrichter Felix Zwayer (36) pfiff den Ausgleich korrekterweise zurück, weil Dario Lezcano (27) im Abseits stand und in die Situation eingriff.

Auf der anderen Seite bot sich kurz darauf für Stürmer Srbeny die Chance, den Sack zu zumachen, als er ein Zuspiel von Sturmkollege Sven Michel (27) an den Außenpfosten setzte. Damit wäre der Club der nächsten Runde einen Schritt näher gewesen.

In der Schlussphase kämpften beide Seiten, den Bock entweder umzustoßen oder den Sieg zu verteidigen. Am Ende schlug der ostwestfälische Außenseiter den Zweitligisten überaus verdient mit 1:0.

Damit sicherte sich der SC Paderborn eine satte Prämie von 1,273 Millionen Euro, die das DFB-Pokal-Viertelfinale ausschüttet. Ein perfekter Abschluss einer überaus erfolgreichen zweiten Jahreshälfte des Sportclubs.

Beide Teams lieferten sich einen absoluten Pokalfight, der zum Teil blutig endete.
Beide Teams lieferten sich einen absoluten Pokalfight, der zum Teil blutig endete.

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