Dynamo will in Braunschweig die Auswärtsbilanz aufpolieren

Braunschweig - Die Konkurrenz, auch die sächsische, hat vorgelegt - Dynamo ist am Sonntag bei Eintracht Braunschweig also dazu verdammt, mit einem Sieg oder zumindest einem Unentschieden nachzulegen.

Uwe Neuhaus konnte in dieser Woche mit voller Kapelle trainieren und zeigt an - so knapp könnten die Entscheidungen, wer spielt, ausfallen.
Uwe Neuhaus konnte in dieser Woche mit voller Kapelle trainieren und zeigt an - so knapp könnten die Entscheidungen, wer spielt, ausfallen.  © Imago

Durch die Ergebnisse der anderen Mannschaften, die im Abstiegskampf stecken, rutschten die Schwarz-Gelben auf den 15. Tabellenplatz ab. Und das mit 36 Punkten.

Nur mal so zum Vergleich: Die Truppe von Trainer Uwe Neuhaus spielt bisher die zweitbeste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte!

Nur im grandiosen Vorjahr stand man mit 45 Punkten am 28. Spieltag besser da. In der Saison 2011/12 hatte Dynamo ebenfalls 36 Zähler, in den anderen Jahren sah es deutlich schlechter aus.

Nützt aber alle nichts: Dynamo muss jetzt einfach punkten. Und Neuhaus weiß auch, wie das gehen kann: "Mit Herz, Leidenschaft und dazu den Kopf einschalten - eine Mischung aus allem wäre optimal."

Auf des Gegners Platz haben die Dresdner bereits Stärke bewiesen, holten immerhin fünf Siege und insgesamt 17 Punkte.

"Unsere gute Auswärtsbilanz haben wir zuletzt etwas schleifen lassen, es gilt diese wieder aufzupolieren", fordert Neuhaus.

Der hat erneut die Qual der Wahl, weil alle Spieler bis auf Sören Gonther an Bord sind. Auf Einzelschicksale kommt es im Profisport allerdings selten an. "Wir sitzen alle in einem Boot und wollen den sicheren Hafen erreichen. Jeder ist im Training oder im Spiel gefordert, manchmal können Winzigkeiten entscheiden", mahnte Neuhaus, der wenig Grund hat, seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Nürnberg groß zu verändern.

Einzig der lange Florian Ballas könnte für Jannik Müller wieder in die Innenverteidigung rücken. Die dürfte heute gefordert sein. Denn der Gastgeber steht genauso unter Druck: "Braunschweig muss zu Hause liefern", sagt Dynamos Kapitän Marco Hartmann und sieht den psychologischen Vorteil auf der eigenen Seite: "Beim Anpfiff steht es 0:0, und das ist nicht die schlechteste Sache für uns." Ein Sieg in Niedersachsen wäre noch besser.


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