CFC-Frahn unzufrieden: "Kein Drittliga-Niveau"

Frustrierte Mienen bei (v.r.) Daniel Frahn, Florian Trinks und Tom Baumgart.
Frustrierte Mienen bei (v.r.) Daniel Frahn, Florian Trinks und Tom Baumgart.  © Picture Point / Kerstin Kummer

Chemnitz - So bitter es klingen mag: Die Spielvereinigung Unterhaching hat der Elf von Horst Steffen am Sonnabend klar die Grenzen aufgezeigt. Der Chemnitzer FC war dem Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern in allen Belangen völlig unterlegen!

Wenn Neongrün-Weiß (CFC) und Rot-Blau (Unterhaching) bei der Chancenverwertung nahezu 100 Prozent erreicht hätten, wäre der Unterschied sogar noch deutlicher ausgefallen, als es beim 2:4 ohnehin der Fall gewesen ist.

„Wir müssen den Gegner vorne mehr beschäftigen und dürfen hinten nicht offen sein wie ein Scheunentor“, zog Daniel Frahn die entsprechende Konsequenz.

Abgesehen von den zwei Kopfbällen, die Sturmpartner Myroslav Slavov in die Maschen wuchtete, machte der 30-Jährige keine weitere CFC-Chance aus. „Alle zusammen haben wir kein Drittliganiveau an den Tag gelegt“, so sein Fazit.

Bitter! Tom Scheffel (M.) unterlief sogar ein Eigentor. Da war CFC-Keeper Kevin Kunz machtlos.
Bitter! Tom Scheffel (M.) unterlief sogar ein Eigentor. Da war CFC-Keeper Kevin Kunz machtlos.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Trainer Horst Steffen hatte noch vor "Freigeist" Sascha Bigalke und Torjäger Stephan Hain gewarnt.

Dass ausgerechnet die beiden Hachinger das Treiben verrückt machten, passte irgendwie ins Bild. „Bigalke ist wenig nach hinten gerannt, hat dafür aber vorne Aktionen gehabt, die torentscheidend waren“, resümiert Frahn.

Der blonde Wirbelwind aus Berlin, wie der gebürtige Potsdamer Frahn einst für Hertha BSC II. aktiv, sorgte mit einem schnittigen Pass von der Grundlinie für die Vorlage zum 1:0 von Hain und trug damit maßgeblich dazu bei, dass die Oberbayern bereits nach 20 Minuten auf die Siegerstraße einbogen.

„Selbst nach der Systemumstellung zur Halbzeit haben wir es nicht verstanden, den Gegner in den Griff zu bekommen. Wenn sich Haching mehr Mühe gibt, bekommen wir zwei Tore mehr“, ist sich Frahn sicher.

Zwei Wochen bleiben ihm und den Mannschaftskollegen, um an den richtigen Stellschrauben zu drehen, damit im Heimspiel gegen den Karlsruher SC der Club als Sieger vom Platz geht.

„Wir müssen anders auftreten, den Ball besser laufen lassen und in den eigenen Reihen halten“, fordert der Torjäger, dass demnächst der CFC und nicht der Gegner das Spiel diktiert.


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