Zuschauer sind keine Ausrede! CFC will gegen Bremen nachlegen

Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Daniel Frahn, am Dienstagabend an der Augenbraue verletzt, stürmt heute für den CFC.
Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Daniel Frahn, am Dienstagabend an der Augenbraue verletzt, stürmt heute für den CFC.  © Harry Härtel/Haertelpress

Bremen / Chemnitz - Nach dem stimmungsvollen Ostklassiker gegen den 1. FC Magdeburg (1:1) (TAG24 berichtete) erwartet die Chemnitzer heute die Tristesse auf dem Bremer Platz 11.

"Die Tabellensituation muss Anreiz genug sein, auch dort alles rauszuhauen", betont CFC-Torjäger Daniel Frahn vor dem Duell mit der Bundesliga-Reserve des SV Werder. "Wenn wir noch einmal nach oben gucken wollen, dann müssen wir drei Punkte holen. Da muss es uns egal sein, ob 10.000 oder 300 Zuschauer im Stadion sitzen. Außerdem fahren viele Fans von uns dorthin. Allein für sie sollten wir uns ordentlich Mühe geben", ergänzt Frahn.

Im Punktekampf gegen Magdeburg zog er sich eine Verletzung an der rechten Augenbraue zu, musste genäht werden. "Er wird in Bremen auflaufen können", gab Trainer Sven Köhler vor der Abreise Entwarnung.

Mit diesem Linksschuss brachte Daniel Frahn den CFC im Hinspiel gegen Werder Bremen II (Endstand 1:1) in Führung.
Mit diesem Linksschuss brachte Daniel Frahn den CFC im Hinspiel gegen Werder Bremen II (Endstand 1:1) in Führung.  © Frank Kruczynski

Auch alle anderen Spieler, die am Dienstagabend dabei waren, sind fit.

Eventuell rückt Fabian Stenzel in den 18-Mann-Kader auf. Der Abwehrmann litt zuletzt unter einer Meniskusreizung.

Sieben Spieltage vor Saisonende liegen die Himmelblauen sechs Zähler hinter Relegationsplatz drei. Um die Minimalchance zu erhalten, zählen eigentlich nur noch Siege. Wird Köhler seine Mannschaft entsprechend offensiv auf Platz 11 schicken?

"Dass wir zuletzt zu selten gewonnen haben, lag nicht an einer zu offensiven oder zu defensiven Aufstellung, sondern an unserer Fehlerquote", sagt Köhler: "Wir müssen diese Fehler abstellen, die Defensivarbeit auf eine gute Basis stellen. In der Offensive steckt genug Qualität, um die Spiele zu gewinnen."

Beim FSV Mainz II. vor gut einer Woche schaffte das der CFC, siegte 1:0 (zum Spielbericht). Rechnet Köhler heute mit einem ähnlichen Spielverlauf?

"Die Mainzer mussten als Schlusslicht gewinnen, waren entsprechend offensiv eingestellt. Ich denke, dass die Bremer aus einer defensiven Grundhaltung heraus über ihr schnelles Umschaltspiel den Erfolg suchen werden."

Still und trist ruht das Feld. Auf Platz 11 des Werder-Geländes spielt keine Mannschaft der Liga besonders gern.
Still und trist ruht das Feld. Auf Platz 11 des Werder-Geländes spielt keine Mannschaft der Liga besonders gern.  © Imago

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