Doppelbelastung für Thomas Köhler beim CFC

Chemnitz - Mit Doppelbelastung kennt sich der neue CFC-Torwarttrainer Thomas Köhler bestens aus. In Cottbus trainierte er einst die "U23" und fungierte zugleich als Torwarttrainer bei den Profis. Bei Dynamo Dresden war das später nicht anders.

Thomas Köhler, der Towarttrainer: Beim CFC kümmert er sich um die Keeper Florian Sowade, Lucas Hiemann und Jakub Jakubov (v.l.).
Thomas Köhler, der Towarttrainer: Beim CFC kümmert er sich um die Keeper Florian Sowade, Lucas Hiemann und Jakub Jakubov (v.l.).  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Nach zwei Jahren beim ZFC Meuselwitz ist der 51-Jährige nun in Chemnitz, trainiert das kleine Team im Team: die Keeper Jakub Jakubov, Florian Sowade und Lucas Hiemann.

Zurück aus Templin, sitzt Köhler seit dieser Woche zwischen den Einheiten wieder im Nachwuchsleistungszentrum. Dessen Leitung hat er von Heiko Nowak (wechselte zum FC Carl Zeiss Jena) übernommen.

"Der Kontakt kam über Chefcoach David Bergner zustande.

Wir kennen uns aus der Zeit bei Dynamo. Wir haben uns ausgetauscht, mich hat die Doppelaufgabe beim CFC gereizt", verrät Köhler:

"Da ich jetzt wieder sowohl im Nachwuchsbereich als auch bei den Profis arbeite, ist ein permanenter Austausch möglich. Wir wollen jedem jungen Spieler die Chance geben, bei den Profis Fuß zu fassen. Die Wahrscheinlichkeit, von den A-Junioren in den Männerbereich zu springen, ist bei einem Regionalligisten natürlich größer als bei einem Zweitligisten."

Die Laune ist gut bei Thomas Köhler - was in diesem Falle aber auch am aufblasbaren "Jogi" liegen könnte...
Die Laune ist gut bei Thomas Köhler - was in diesem Falle aber auch am aufblasbaren "Jogi" liegen könnte...  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

In Templin kümmerte sich der 1,94 Meter große Köhler, der in Dresden wohnt und täglich pendelt, in erster Linie um seine drei Torhüter.

"Ich bin froh, dass wir mit Sowade auch den dritten Torhüter mitnehmen konnten. Sein Wechsel hatte sich etwas hingezogen, da er seinen Vertrag bei Viktoria Köln erst noch auflösen musste", erklärt Köhler:

"Ich will einen echten Konkurrenzkampf sehen. Das Team im Team soll eine Einheit bilden. Kuba, Flo und Hieme sollen sich anspornen und gegenseitig pushen."

Pech allerdings, dass sich Hiemann am Ende des Camps verletzte. Nach dem Riss der Strecksehne im linken Mittelfinger verpasst der 19-Jährige die weitere Saisonvorbereitung.


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