CFC-Keeper Kunz nach Münster-Bock: "Ich bin auch nur ein Mensch"

Chemnitz - Kevin Kunz wäre am liebsten im Erdboden versunken! In der Anfangsphase gegen Münster unterlief dem CFC-Keeper ein folgenschwerer Fehler, den Adriano Grimaldi mit dem 1:0 bestrafte. Am Ende verlor Chemnitz mit 1:2 (0:1), und Kunz stellte sich den Fragen von TAG24.

Zweimal musste Keeper Kevin Kunz den Ball gegen Münster aus dem Netz holen, dabei ging der erste Gegentreffer klar auf seine Kappe.
Zweimal musste Keeper Kevin Kunz den Ball gegen Münster aus dem Netz holen, dabei ging der erste Gegentreffer klar auf seine Kappe.  © Picture Point

TAG24: Was war da los in der 6. Spielminute?

Kunz: „Ich war nicht richtig wach, schaue zu spät hoch und sehe, dass keiner da ist, den ich anspielen kann - und da war es auch schon zu spät. Das war natürlich ein kapitaler Bock von mir. Aber ich bin auch nur ein Mensch!“

TAG24: Münster hat wenig nach vorn getan. Es gab für Sie kaum eine Möglichkeit, um den frühen Fehler auszubügeln.

Kunz: "Das ist leider der Job des Tormanns. Schon wenn du einen halben Fehler machst, zappelt der Ball meist im Netz. Wenn der Gegner sich dann kaum Chancen erspielt und trotzdem ein zweites Tor nachlegt, ist das doppelt bitter."

TAG24: Wie lange geistert Ihnen dieser Fehler durch den Kopf?

Kunz: „Einen Tag, dann ist das Münster-Heimspiel analysiert, aufgearbeitet und abgehakt. Ich werde in dieser Woche wieder gut trainieren, mich auf Magdeburg vorbereiten und hoffen, dass ich erneut das Vertrauen des Trainers erhalte.“

TAG24: Ihr Fazit zum Münster-Spiel aus?

Kunz: „Wir hatten schon bessere Auftritte, haben einfach keinen Spielfluss rein bekommen, hatten bei eigenem Ballbesitz zu wenig Ideen, konnten kaum Chancen kreieren. Münster ist mit wenig Mühe zu drei Punkten gekommen.“

TAG24: Ein Wort zur Südkurve, die die Spieler trotz Niederlage euphorisch gefeiert hat.

Kunz: "Die Fans stehen seit Wochen wie eine Wand hinter uns und gehen mit gutem Beispiel voran. Sie wollen mit viel Stolz und Elan den CFC wieder nach vorn bringen. Die Anhänger in der Südkurve sind uns allen derzeit ein großes Vorbild."


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