CFC-Torjäger Frahn fordert Abwehr: "Können nicht jede Woche zwei, drei Tore schießen!"

Daniel Frahn (r.) trifft gegen Magdeburgs Keeper Jan Glinker zum 2:3.
Daniel Frahn (r.) trifft gegen Magdeburgs Keeper Jan Glinker zum 2:3.  © Picture Point/K. Kummer

Chemnitz - Er trifft und trifft und trifft. Doch Punkte gibt's für seine Tore in dieser Saison meistens nicht!

Mit seinem Doppelpack gegen den 1. FC Magdeburg schraubte CFC-Torjäger Daniel Frahn sein Saisonkonto auf zehn Treffer hoch. Etwas Zählbares sprang für die Himmelblauen nicht heraus. Die Punkte nahm der Tabellenzweite mit, der 3:2 (3:1) gewann.

"Ich hätte lieber die Punkte gehabt statt der beiden Tore. Magdeburg musste nicht viel Aufwand betreiben, um uns zu besiegen. Wenn man den Gegner so einlädt, dann verliert man die Spiele", meinte ein enttäuschter Frahn.

Erst zwei Mal reichten seine Tore in dieser Saison zum Sieg (1:0 gegen Zwickau, 3:1 gegen Lotte). Beim 1:1 in Jena rettete der 30-Jährige seiner Elf zumindest einen Punkt.

In dieser Saison hat Daniel Frahn eine Menge zu schimpfen und zu gestikulieren.
In dieser Saison hat Daniel Frahn eine Menge zu schimpfen und zu gestikulieren.  © Picture Point/K. Kummer

"Wir können nicht jede Woche zwei, drei Tore schießen, um ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen noch besser und konsequenter verteidigen. Aber davon reden wir ja nun schon seit Monaten", ärgerte sich der Angreifer.

Dabei steht Frahn mit seinen zehn Buden einen Spieltag vor Ende der Hinrunde schon jetzt besser da als im vergangenen Jahr. Da traf er im gesamten Saisonverlauf neun Mal, acht Mal vor, einmal nach der Winterpause.

Mit welchen Gefühlen blickt er auf die kommenden beiden Partien, die jeweils auswärts über die Bühne gehen und mit Rostock und Zwickau nicht weniger Brisanz versprechen als das Magdeburg-Heimspiel?

"Die Aufgaben werden nicht leichter. Aber wir können jetzt auch nicht sagen, wir brauchen nicht dorthin zu fahren, weil wir so schlecht sind und ohnehin verlieren. Wir müssen die positiven Dinge herausziehen", sagt Frahn: "Wir haben nach vorn gute Aktionen, schießen unsere Tore. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir hinten irgendwie den Kasten dicht bekommen.“

Dann erfüllt sich vielleicht auch sein Wunsch. "Ich möchte unter dem Weihnachtsbaum sitzen und in der Tabelle über dem Strich stehen", verriet Frahn.

Wenn Daniel Frahn Söhnchen Leo auf dem Arm hält, ist aller Ärger vergessen.
Wenn Daniel Frahn Söhnchen Leo auf dem Arm hält, ist aller Ärger vergessen.  © Picture Point/K. Kummer

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