Leonhardt bringt es auf den Punkt: „Uns fehlt ein Killer“

Wenn es vorm Rostocker Tor brannte, war Max Wegner nicht weit. Hier zieht der Blondschopf aus 12 Metern ab.
Wenn es vorm Rostocker Tor brannte, war Max Wegner nicht weit. Hier zieht der Blondschopf aus 12 Metern ab.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - 5:4 Tore nach sieben Spieltagen. Das zeigt auf, was bei Aue gut und was schlecht ist. Die Abwehr steht bombastisch, im Sturm weht ein laues Lüftchen. „Uns fehlt ein Killer“, erkannte FCE-Präsident Helge Leonhardt nach dem 0:0 gegen Rostock.

„Sonst“, sagt der Boss, „können wir zufrieden sein. Da passt schon viel. Aber vorn drin müssen wir cleverer werden. Wir hatten genug Möglichkeiten“. Gerade die zwei Schusschancen von Simon Handle oder den Kracher von Simon Skarlatidis sprach er an. „In diesen Szenen müssen wir einfach abgezockter agieren. Da war der Platz da.“

Max Wegner nahm er bei seiner Kopfballchance kurz vor dem Schluss ausdrücklich aus: „Den hat der Rostocker Keeper einfach grandios gehalten.“ Wegner selbst ärgerte sich über vergebene Möglichkeit: „Ich habe mich für die kurze Ecke entschieden, vielleicht hätte ich die lange nehmen sollen, dann wäre er sicher rein. So hält ihn Marcel Schuhen klasse.“

Und wie stellt Aue die Abschlussschwäche ab? „Wir müssen uns im Training das Selbstvertrauen holen, in den Torschussübungen geil auf Buden sein. Dann kommt das schon“, so Wegner. Am besten schon in Erfurt.

Fotos: Igor Pastierovic


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