Carl Zeiss Jena verliert gegen den Vorletzten und bleibt Schlusslicht

Jena - Fußballdrittligist Carl Zeiss Jena hat im Abstiegskampf kaum einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Der Tabellenletzte musste sich beim ersten Heimspiel des Jahres vor 4840 Zuschauern mit 1:2 (0:1) gegen den Vorletzten Preußen Münster geschlagen geben.

Jenas Meris Skenderovic sah die Rote Karte.
Jenas Meris Skenderovic sah die Rote Karte.  © Imago Images Kirchner-Media

Der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt damit bereits zehn Punkte. Lucas Cueto hatte die Gäste in der 32. Minute per Strafstoß in Führung gebracht.

Nach dem Seitenwechsel glich Julian Günther-Schmidt aus (61.). Nur sechs Minuten später schoss Cueto für die Westfalen das 2:1 (68.).

Zeiss-Trainer Rico Schmitt brachte den einzigen Neuzugang Daniel Stanese von Beginn an und ließ in einem variablen 3-4-3-System spielen. Die Anfangsphase dominierten die Hausherren, erarbeiteten sich erste Torchancen durch Raphael Obermair und Dominic Volkmer per Kopf.

Nach knapp 20 Minuten kam Münster aber besser in die Partie und drängte auf die Führung. Bei einem der zahlreichen Angriffe bekam Kapitän Domninic Volkmer den Ball an der Strafraumgrenze an die Hand.

Schiedsrichter Mitja Stegemann entschied auf Elfmeter, den Cueto sicher verwandelte. Jena verzettelte sich immer wieder durch Fehlpässe und Abstimmungsprobleme.

In der Halbzeitpause reagierte Schmitt, brachte mit Dominik Bock und Meris Skenderovic zwei neue Offensivkräfte. Das zahlte sich aus, der erste richtige Jenaer Angriff der zweiten Hälfte führte zum 1:1. Erst scheiterte Kilian Pagliuca an Schulze Niehues, den Abpraller veredelte Günther-Schmidt.

Doch Münster blieb brandgefährlich, belohnte sich durch den starken Cueto kurz darauf mit der erneuten Führung. In der 77. Minute schwächte sich Jena auch noch selbst: Skenderovic verschätzte sich bei einem Zweikampf, traf Jan Löhmannsröben am Kopf und wurde mit Rot vom Platz gestellt.

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