Starke Leistung! Cottbus gewinnt bei Aufstiegsanwärter!

Wiesbaden - Wieder zu Null! Der FC Energie Cottbus hat das schwere Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidaten SV Wehen Wiesbaden mit 2:0 (1:0) gewonnen.

Streli Mamba schoss den FC Energie Cottbus mit einem Doppelpack zum Auswärtssieg in Wiesbaden.
Streli Mamba schoss den FC Energie Cottbus mit einem Doppelpack zum Auswärtssieg in Wiesbaden.  © Imago

Die Tore für Cottbus in der Brita-Arena erzielte Mittelstürmer Streli Mamba (35. Minute und 90.+2) mit einem Doppelpack.

Energie spielte nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg zum 3.-Liga-Auftakt gegen den FC Hansa Rostock selbstbewusst auf und setzte die Taktik von Trainer Klaus-Dieter "Pele" Wollitz erstklassig um:
Die spielentscheidenden Akteure von Wiesbaden wurden zugestellt und notfalls auch gedoppelt.

Die Wehener hatten mit der engmaschigen Deckung der Cottbuser große Probleme und ließen ihre technischen und spielerischen Fertigkeiten nur selten aufblitzen.

Hinzu kam der Schock über eine frühe Verletzung: Der Drittliga-Torschützenkönig der Saison 2017/18, Manuel Schäffler (letzte Saison 22 Tore und neun Vorlagen), musste bereits nach 12. Minuten ausgewechselt werden, nachdem er bei einem Schuss in der 4. Minute von FCE-Kapitän Marc Stein in der Bewegung leicht getroffen wurde.

Aber schon davor machte Energie dem SV Wehen Wiesbaden klar, dass sie eine schwere Begegnung gegen einen hochmotivierten Gegner erwartet.

Trainer "Pele" Wollitz durfte sich über den nächsten Sieg seiner Mannschaft freuen.
Trainer "Pele" Wollitz durfte sich über den nächsten Sieg seiner Mannschaft freuen.  © DPA

Jose Matuwila und Stein gingen kompromisslos in die Defensivzweikämpfe und kauften den Wiesbadener Angreifern damit den Schneid ab. Wurden sie doch mal ausgespielt, war sofort ein Mannschaftskollege zur Stelle und griff rettend ein.

Die Marschroute von Wollitz, dass Energie als Team funktionieren muss, um in dieser stark besetzten 3. Liga dauerhaft bestehen zu können, setzt seine Elf momentan hervorragend um.

Denn nicht nur die sicherstehende Defensive macht es den gegnerischen Mannschaften schwer. Auch das schnelle Umschaltspiel in der Offensive lässt sich nicht so einfach ausrechnen.

Denn die schnellen Kevin Weidlich, Maximilian Zimmer, Fabio Viteritti und Mamba kann man nicht über die gesamte Zeit ausschalten.

Wie gut diese Akteure aufeinander eingespielt sind, wurde bei den Toren offensichtlich: Vor dem 1:0 passte Zimmer in die Gasse auf Weidlich, Wehens Linksverteidiger Marc Wachs (ehemals Dynamo Dresden) verstolperte den Ball unglücklich, sodass dieser beim flinken Flügelflitzer landete, der den Kopf hob, flach in die Mitte passte, wo Mamba aus Nahdistanz nur noch einschieben musste.

Das 2:0 in der Nachspielzeit war ein wunderschöner Spielzug über den eingewechselten Kevin Scheidhauer, der sich auf der rechten Seite mit seinem wuchtigen Körper durchtankte und in der Mitte den ebenfalls neu reingekommenen Felix Geisler im Strafraum bediente, der die Übersicht behielt und Mamba anspielte, der die Kugel nur über die Linie drücken musste.

Cottbus gewann dank einer mannschaftlich geschlossenen und taktisch klugen Leistung völlig verdient mit 2:0 beim Aufstiegsanwärter SV Wehen Wiesbaden.


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