3:1! Die Aufholjagd des FSV geht weiter

Zwickauer Spieler bejubeln das 1:0 durch Davy Frick (m.).
Zwickauer Spieler bejubeln das 1:0 durch Davy Frick (m.).  © Picture Point

Zwickau – Keine Angst vor großen Namen! Nach dem SC Preußen Münster hat der FSV Zwickau auch gegen den 1. FC Magdeburg den Platz als Sieger verlassen.

Vor 7951 Zuschauern hieß es am Ende 3:1 (2:1) für die Westsachsen.

Torsten Ziegner bot exakt gleiche Startelf auf, die in der Vorwoche beim 2:0 in Münster überzeugen konnte. Es war das erste Mal in dieser Spielzeit, das der Zwickauer Trainer auf Wechselspiele verzichtete.

Vor einer stimmungsvollen Derby-Kulisse agierte die Ziegner-Elf aus der Defensive heraus zunächst getreu dem Motto: „Hoch und weit bringt Sicherheit.“

Für offensive Akzente sorgte der rechte Flügel, auf dem sich Morris Schröter und Bentley Baxter Bahn mit ihren temposcharfen Vorstößen hervortaten.

Just über diese Angriffsseite gingen die Gastgeber auch in Führung. Eine flache Freistoßeingabe von René Lange landete im Lauf von Robert Koch, der auf den langen Pfosten verlängerte, wo der aufgerückte Frick am schnellsten schaltete und ins linke Eck einschob (22.).

Torschütze Davy Frick (Zwickau) bejubelt seinen Treffer zum 1:0. Im Hintergrund 
protestierende Magdeburger.
Torschütze Davy Frick (Zwickau) bejubelt seinen Treffer zum 1:0. Im Hintergrund protestierende Magdeburger.  © Picture Point

Zwickau hatte den richtigen „Drive“ gefunden und baute den Vorsprung per Direktabnahme von Mike Könnecke aus (36.). Das dachte zumindest jeder im Stadion, als der zentrale Mittelfeldmann nach Eckball von Lange aus 25 Metern ins linke Eck traf. Schiedsrichter Tobias Fritsch wollte zuvor jedoch eine passive Abseitsstellung ausgemacht haben und verweigerte dem Treffer die Anerkennung.

Die FSV-Fanseele kochte, beruhigte sich aber keine fünf Minuten später, als Ronny König auf Vorlage von Nils Miatke regelkonform per Bogenlampe zum 2:0 einköpfte (41.). Begünstigt durch eine unverständlich lange Nachspielzeit kam der FCM durch Kapitän Marius Sowislo kurz darauf zum schmeichelhaften Anschluss (45.+4).

Wieder rumorte es auf den Zuschauerrängen, denn Zwickau konnte sich keineswegs in Sicherheit wiegen, sondern musste den Gegner mit eigenen Offensivaktionen beschäftigen. Und das taten die Rot-Weißen richtig gut! Nico Antonitsch stellte mit einem verdeckten Schuss aus dem Gewühl den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (63.).

Zuvor hatte Robert Koch per Fallrückzieher den Pfosten getroffen (53.). Den folgenden Sturmlauf der Magdeburger überstand der bockstarke FSV schadlos.


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