So geht der FSV mit dem Sorge-Ausfall um

Oft verletzt - Alexander Sorge ist ein richtiger Pechvogel.
Oft verletzt - Alexander Sorge ist ein richtiger Pechvogel.  © Picture Point / Kerstin Kummer

Zwickau - Kaum war Alexander Sorge nach seinem Kreuzband- und Meniskusriss wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen, musste der 24-Jährige schon wieder passen. Nach fast einem Dreivierteljahr verletzungsbedingter Pause fehlt dem rechten Knie die nötige Stabilität. Wie geht der FSV mit dem neuerlichen Ausfall des Innenverteidigers um?

"Aktuell sehen wir davon ab, auf dem Transfermarkt zu reagieren, sondern vertrauen voll und ganz darauf, dass Alex nach der Reha zurückkommt", erklärt Sportdirektor David Wagner.

Momentan kalkulieren die Westsachsen eine Ausfallzeit von acht Wochen ein.

In der Partie gegen Nordhausen am 1. Juli wurde Alexander Sorge (am Boden) mit Knieprobelmen ausgewechselt, seitdem hat der Verteidiger nicht mehr gspielt.
In der Partie gegen Nordhausen am 1. Juli wurde Alexander Sorge (am Boden) mit Knieprobelmen ausgewechselt, seitdem hat der Verteidiger nicht mehr gspielt.  © Frank Kruczynski

Die ersten sechs Spieltage würde Sorge damit verpassen.

Für Wagner besteht aber kein Grund in blinden Aktionismus zu verfallen: "Wir verfügen mit Toni Wachsmuth, Davy Frick und Ali Odabas über drei Innenverteidiger und sind damit gut aufgestellt. Wir werden nichts überstürzen und Alex genügend Zeit geben, um das Rehaprogramm durchzuziehen."

Fakt ist aber auch, dass sich die Zwickauer nicht auf ein Vabanquespiel einlassen werden.

"Wenn wir sehen, dass die Rehamaßnahmen bis in den September oder Oktober hineingehen, werden wir schauen, was wirtschaftlich möglich ist und solange das Transferfenster offen ist, entsprechend reagieren", bestätigte FSV-Coach Torsten Ziegner.

Nach derzeitigem Stand würden sich das Ende der Reha und der Transferschluss (31. August) terminlich überlappen. Im Worst Case wären dann nur noch vertragslose Spieler zu haben.


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