So holt Wagner den FSV aus der Krise!

Nach dem Spiel gegen die Würzburger Kickers hielt Sportdirektor David Wagner eine klare Ansprache.
Nach dem Spiel gegen die Würzburger Kickers hielt Sportdirektor David Wagner eine klare Ansprache.  © picture point/Sven Sonntag

Zwickau - Direkt nach Abpfiff der letzten Ligapartie gegen die Würzburger Kickers (0:1): Die Rot-Weißen stecken am Mittelkreis die Köpfe zusammen und folgen der Ansprache von FSV-Sportdirektor David Wagner. Von Torsten Ziegner derweil keine Spur!

Was hatte der Sportchef mitzuteilen und wo war der Cheftrainer? Die Antwort auf Torsten Ziegners Verbleib ist simpel: Schiedsrichter Henry Müller hatte den Fußballlehrer nach einem Disput an der Seitenlinie des Innenraums verwiesen. Ergo durfte er sich nach Spielende nicht am Mittelkreis aufhalten.

Die Ansprache hätte Wagner aber auch so gehalten: „Ich hatte das Gefühl, zur Mannschaft sprechen zu müssen, denn gerade jetzt haben wir darauf zu achten, dass sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt und die Truppe geschlossen bleibt. Nur wenn wir alle Kräfte bündeln, kommen wir aus dieser Situation heraus.“

Kräfte bündeln ist das Stichwort! Wie soll das aber gelingen, wenn der ohnehin schmale Kader aufgrund von Verletzungen weiter ausgedünnt wird? Neben Christoph Göbel (Kreuzbandriss) fallen aktuell mit Toni Wachsmuth (muskuläre Probleme), Ali Odabas (Knieverletzung) und Alexander Sorge (Reha nach Kreuzband- und Meniskusriss) drei Innenverteidiger teilweise wochenlang aus. Momentan der einzige verletzungsfreie „Innendecker“ ist Davy Frick - eigentlich ein gelernter Mittelfeldspieler.

Obwohl das Budget für den Kader ausgereizt ist, muss der Drittligist daher reagieren. „Es wird daran gearbeitet, über Sponsoren einen finanziellen Spielraum zu schaffen, damit wir einen Innenverteidiger verpflichten können“, berichtet Wagner. Die Zeit drängt, denn am Donnerstag schließt das Transferfenster.


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