Das war zu wenig! Zwickau verliert gegen das Schlusslicht

Zwickau -Misslungener Jahresauftakt für den FSV Zwickau! Gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig setzte es vor 4125 Zuschauern eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage.

Artistische Einlage von Zwickaus Anthony Barylla. Braunschweigs Stephan Fürstner bleibt da lieber weg.
Artistische Einlage von Zwickaus Anthony Barylla. Braunschweigs Stephan Fürstner bleibt da lieber weg.  © Picture Point / Gabor Krieg

Dabei herrschte zu Beginn noch viel Zuversicht. Seit den frühen Morgenstunden hatten viele fleißige Hände Stadionumfeld, Tribünen und Spielfeld vom Schnee befreit. Auch die FSV-Elf packte dabei tatkräftig an.

Gegen Mittag kam vom Schiedsrichtergespann um Mitja Stegemann die Bestätigung, dass gespielt wird und reichlich sieben Stunden später ertönte der Anpfiff.

So wie beim Schneeschippen, legte sich die Enochs-Elf auch mit Ball am Fuß ins Zeug und erspielte sich Feldvorteile.

Die erste gute Einschussmöglichkeit besaß Ronny König, der per Drehschuss an Jasmin Fejzic scheiterte (14.). Nur zwei Minuten später kam Julius Reinhardt nach Freistoßeingabe von Kevin Hoffmann aus fünf Metern völlig ungedeckt zum Kopfball - drüber.

Wenn in der Frühphase das 1:0 fällt, wäre das die halbe Miete gewesen.

Denn bei der im Winter neuformierten Braunschweiger Elf passte in der ersten Hälfte wenig zusammen. Fehlpass reihte sich an Fehlpass. Wenn der Ball doch einmal über drei, vier Stationen lief, ging ein Zwickauer dazwischen und die Gefahr war noch vor dem Strafraum gebannt.

Das Tor des Tages. Bernd Nehrig (rechts) trifft und dreht jubelnd ab. Torhüter Johannes Brinkies streckt sich vergeblich, auch Davy Frick kann nicht mehr eingreifen.
Das Tor des Tages. Bernd Nehrig (rechts) trifft und dreht jubelnd ab. Torhüter Johannes Brinkies streckt sich vergeblich, auch Davy Frick kann nicht mehr eingreifen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Doch auch dem FSV fehlten mit zunehmender Spieldauer die gelungenen Aktionen. Vielleicht lag es daran, dass ihnen im ersten Durchgang die Unterstützung versagt wurde.

Aus Protest gegen die Montagsspiele schwiegen die Zwickauer Ultras. Im Eintracht-Block wurde dagegen 90 Minuten unentwegt gesungen und man beschränkte sich auf ein Protestplakat mit deftiger Wortwahl.

Als dann der Support endlich einsetzte, betätigten sich die Braunschweiger als Stimmungskiller. Nach Vorlage von Eintracht-Kapitän Stephan Fürstner stellte Bernd Nehrig das Spiel auf den Kopf (56.).

Neben einem weiteren Fürstner-Schuss (72.) war es die einzige Gästechance!

Doch auch vom FSV kam nix mehr. Eine Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte König in die Arme von Fejzic (59.). Das war zu wenig!

Pyrotechnik-Einlage im Braunschweiger Block.
Pyrotechnik-Einlage im Braunschweiger Block.  © Picture Point / Gabor Krieg

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