Erst die Party mit den FSV-Fans, dann nach Malle

Dicht an dicht standen die
Menschen beim FSV-Fanfest
und ließen sich Autogramme
der Spielern geben.
Dicht an dicht standen die Menschen beim FSV-Fanfest und ließen sich Autogramme der Spielern geben.  © Ralph Köhler/propicture

Zwickau - Wer hart arbeitet, darf auch mal die Sau rauslassen! Nach Abschluss einer fulminanten Drittliga-Premiere stießen die Spieler des FSV Zwickau am Sonntag mit den Fans auf Tabellenplatz fünf an.

Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Flieger weiter nach Mallorca. Damit unterwegs nicht das Geld ausgeht, hat sich Ronny König etwas besonderes einfallen lassen.

Der Angreifer trug in Abwesenheit des verletzten Mannschaftsführers Toni Wachsmuth zuletzt gegen Paderborn und Osnabrück die Kapitänsbinde. Und auch beim 1:5 gegen den MSV Duisburg führte der 33-Jährige sein Team auf den Rasen der Schauinsland-Reisen-Arena.

Als König in der 75. Minute ausgewechselt wurde, wanderte die Binde zu Mike Könnecke - aus gutem Grund. „Bei uns gibt es ein Ritual, nach dem jeder, der die Kapitänsbinde das erste Mal trägt, in die Mannschaftskasse einzahlen muss“, verriet König.

So wird auf Mallorca wohl niemand auf dem Trockenen sitzen. Nur wird König selbst nicht ganz so viel davon haben. „Ich reise einen Tag eher ab. Drei Nächte Party sind nichts für mein Alter“, meint der Mannschaftsälteste mit einem Augenzwinkern.

Auch Könnecke will einen Flieger eher nehmen: „Meine Frau und ich feiern am 23. Mai Hochzeitstag und das geht vor!“ Danach ist Beine hochlegen angesagt.

„In den letzten Monaten haben wir so viele Körner verbraucht, da will man sich einfach nur noch ausruhen und stolz sein auf das, was wir geleistet haben“, so Könnecke.


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