Dritte Niederlage in Folge! Fans enttäuscht von FSV-Jungs

Bild mit Symbolcharakter: Zwickaus René Lange kauert niedergeschlagen auf dem Boden.
Bild mit Symbolcharakter: Zwickaus René Lange kauert niedergeschlagen auf dem Boden.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau - Zum dritten Mal in Folge steht der FSV Zwickau mit leeren Händen da. Nach der 0:4-Pleite in Osnabrück und der 1:3-Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching, setzte es am Sonnabend bei Absteiger Karlsruher SC ein 0:1.

Dabei hätten die Westsachsen aufgrund ihres Engagements und auch der Ideenlosigkeit der Badener einen Punkt verdient gehabt!

KSC-Coach Alois Schwartz kam nach dem Spiel nicht umhin, von einem „dreckigen Sieg“ zu sprechen. Die Zwickauer Elf machte seiner Mannschaft das Leben derart schwer, dass er eine Fußballweisheit von Trainerlegende Zlatko „Tschik“ Cajkovski bemühen musste: „Vögel gehören in die Luft, der Ball aber gehört auf den Boden. Heute war der Ball sehr viel in der Luft und das war nicht einfach für uns.“

Ob Ballstafetten auf dem tiefen Geläuf – bei manchen Zweikampfaktionen wurden ganze Grasschollen abgetragen – die bessere Option gewesen wären...naja.

Die Zwickauer Spieler bedanken sich artig bei den mitgereisten Fans, die natürlich einmal mehr enttäuscht vom Auftritt ihrer Mannschaft waren.
Die Zwickauer Spieler bedanken sich artig bei den mitgereisten Fans, die natürlich einmal mehr enttäuscht vom Auftritt ihrer Mannschaft waren.  © Picture Point/Gabor Krieg

Jedenfalls spielte die Karlsruher Herangehensweise dem FSV perfekt in die Karten.

„Gegen eine vornehmlich offensivstarke Mannschaft haben wir wenig bis gar nichts zugelassen“, resümierte Kapitän Toni Wachsmuth.

Bezeichnend für das Spiel, fiel die Entscheidung nach einem ruhenden Ball. Allerdings begünstigt durch individuelle Fehler der Zwickauer!

Nach einem verunglückten Abstoß von Johannes Brinkies kamen die bis dato blassen Karlsruher eine Minute vor der Halbzeitpause über Florent Muslija und Anton Fink zu einer Doppelchance, die in einem Eckball mündete. Die Eingabe von rechts köpfte Daniel Gordon nach einem Stellungsfehler von Ronny König mühelos ein.

„Ich war zu spät und komme nicht mehr davor“, ärgerte sich König, dass der Treffer kurz vor dem Seitenwechsel dem KSC perfekt in die Karten spielte: „Danach spielen sie ihren Stiefel clever herunter. Das ist ärgerlich, denn wir haben eigentlich nichts groß zugelassen.“


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