Elf Wochen nach Kreuzbandriss: So geht es FSV-Koch jetzt

Der Fußballgolf-Parcours führte wieder quer durch Melaune.
Der Fußballgolf-Parcours führte wieder quer durch Melaune.

Zwickau - Sehnsüchtig wird beim FSV Zwickau die Rückkehr von Robert Koch erwartet. Elf Wochen nach seinem Kreuzbandriss steckt der Angreifer noch mitten in der ersten Rehaphase. Doch am Ball gibt der Vollblutfußballer schon jetzt wieder ein gute Figur ab!

Seit neun Jahren fliegen im beschaulichen Melaune (zwischen Bautzen und Görlitz) an jedem Heiligabend die Fußbälle durch die Gegend, trifft man sich zwischen Frühstück und Bescherung traditionell zum Fußballgolf.

Initiator war und ist der frühere Dynamo Dresden- und jetzige FSV-Profi Robert Koch. „Seit 2008 treffen wir uns. Gespielt wurden diesmal 14 Löcher“, berichtet „Kochi“.

Zum diesjährigen Parcours gehörten der „Kuhstall“ sowie der Sportplatz und Dorfplatz von Melaune. Ein Wasserhindernis gab es natürlich auch: den Schwarzen Schöps, der die Gemeinde durchfließt.

Alles in allem fünf Stunden benötigten die 14 Teilnehmer für die Bewältigung des anspruchsvollen Platzes. „Inklusive Glühweinpause“, schmunzelt Koch.

Der Vorjahressieger besaß durch seine Kreuzbandverletzung aus der Landespokalpartie gegen die SG Crostwitz zwar ein größeres Handicap als sonst, aber am Ende setzte sich Klasse eben durch. „Weil ich auf den kurzen Distanzen mit der Genauigkeit punkten konnte“, berichtet der 31-Jährige, der nach 14 Löchern zunächst gleichauf mit dem späteren Zweitplatzierten Armin Ritter lag.

Die Entscheidung zu Gunsten des alten und neuen Fußballgolf-Champions fiel auf gute alte Dorfplatz-Manier: „Am Ende musste das Lattenschießen herhalten.“

14 Kicker nahmen am Fußballgolf teil - Robert Koch (o.,l.) konnte seinen "Titel" verteidigen.
14 Kicker nahmen am Fußballgolf teil - Robert Koch (o.,l.) konnte seinen "Titel" verteidigen.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0