Zwei Wochen bleiben Zwickau und noch sind die kompletten 670.000 Euro offen

Zwickau - Die Zeit drängt! Nur noch zwei Wochen verbleiben dem FSV Zwickau, um 670.000 Euro aufzutreiben. Gelingt das bis zum 23. Januar nicht, drohen seitens des DFB ernste Konsequenzen wie Geldstrafe oder gar Punktabzug.

Haben fürs Auftreiben von 670000 Euro noch zwei Wochen Galgenfrist: FSV-Geschäftsführer Christian Breiner (2.v.l.) sowie die Bosse (v.l.) Matthias Krauß, Tobias Leege und Gunnar Findeiß.
Haben fürs Auftreiben von 670000 Euro noch zwei Wochen Galgenfrist: FSV-Geschäftsführer Christian Breiner (2.v.l.) sowie die Bosse (v.l.) Matthias Krauß, Tobias Leege und Gunnar Findeiß.  © PR/Daniel Sacher

Vom Papier her befinden sich die Westsachsen nach wie vor ganz am Anfang.

"Die 670.000 stehen. Wir müssen noch den kompletten Betrag auftreiben", rechnet FSV-Geschäftsführer Christian Breiner mit einem Kampf gegen die Uhr: "Es wird eine Geschichte bis kurz vor knapp. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir es hinbekommen."

Ganz bei null befinde sich der Drittligist nämlich nicht. "Es wurden viele positive Gespräche geführt. Alle Beteiligten wissen Bescheid und kennen den Ernst der Lage", so Breiner.

Was es bräuchte, sei eine Initialzündung: "Es gibt viele parallele Abläufe. Jetzt muss noch eine Lokomotive her, die vorangeht und die anderen Partner und Geldgeber mitzieht. Das wäre wichtig!"

Und wenn sich dieses Zugpferd nicht aus dem Stall traut? "Dafür haben wir einen Plan B in der Schublade, der auch die Aufnahme von Fremdkapital vorsieht", erklärt Breiner.

Fragt sich nur, ob der FSV dann nicht in eine langfristige Schuldenfalle tappt ...

Damit der FSV auch weiterhin jubeln kann, muss das benötigte Geld her.
Damit der FSV auch weiterhin jubeln kann, muss das benötigte Geld her.  © PICTURE POINT / K.Dölitzsch

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